Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Isaiah 22
Dies ist die Last uber das Schautal: Was ist denn euch, daß ihr alle so auf die Dacher laufet? Du warest voll Getones, eine Stadt voll Volks, eine frohliche Stadt. Deine Erschlagenen sind nicht mit dem Schwert erschlagen und nicht im Streit gestorben, sondern alle deine Hauptleute sind vordem Bogen weggewichen und gefangen; alle, die man in dirfunden hat, sind gefangen und fern geflohen. Darum sage ich: Hebt euch von mir, laßt mich bitterlich weinen; mühet euch nicht, mich zu trosten itber der Verstorung der Tochter meines Volks! Denn es ist ein Tag des Getummels und der Zertretung und Verwirrung vom Herm HERRN Zebaoth im Schautal um des Untergrabens willen der Mauern und des Geschreies am Berge. Denn Elam fahret daher mit Kocher, Wagen, Leuten und Reitern, und Kir glanzet daher mit Schilden. Und wird geschehen, daß deine auserwahlten Tale werden voll Wagen sein, und Reiter werden sich lagern vor, die Tore. Da wird der Vorhang Judas aufgedeckt werden, dad man schauen wird zu der Zeit den Zeug im Hause des Waldes. Und werdet der Risse an der Stadt Davids viel sehen und werdet das Wasser im unteren Teich sammeln mussen. Ihr werdet auch die Hauser zu Jerusalem zahlen; ja, ihr werdet die Hauser abbrechen, die Mauern zu befestigen. Und werdet einen Graben machen zwischen beiden Mauern vom Wasser des alten Teichs. Noch sehet ihr nicht auf den, der solches tut, und schauet nicht auf den, der solches schaffet von feme her. Darum wird der Herr HERR Zebaoth zu der Zeit rufen lassen, dafi man weine und klage und sich beschere und Sacke anziehe. Wiewohl jetzt, siehe, ist's eitel Freude und Wonne, Ochsen wurgen, Schafe schlachten, Fleisch essen, Wein trinken (und sprechet): Lafit uns essen und trinken, wir sterben doch morgen! Solches ist vor den Ohren des HERRN Zebaoth offenbar. Was gilt's, ob euch diese Missetat soil vergeben werden, bis ihr sterbet? spricht der Herr HERR Zebaoth. So spricht der Herr HERR Zebaoth: Gehe hinein zum Schatzmeister Sebna, dem Hofmeister, und sprich zu ihm: Was hast du hie? Wem gehorest du an, daß du dir ein Grab hie hauen lassest, als der sein Grab in der Hohe hauen laftt, und als der seine Wohnung in den Felsen machen lafit? Siehe, der HERR wird dich wegwerfen, wie ein Starker einen wegwirft, und dich zuscharren, und wird dich umtreiben wie eine Kugel auf weitem Lande; daselbst wirst du sterben, daselbst werden deine kostlichen Wagen bleiben mit Schmach des Hauses deines HERRN. Und ich will dich von deinem Stande sturzen und von deinem Amt will ich dich setzen. Und zu der Zeit will ich rufen meinem Knecht Eliakim, dem Sohn Hilkias, und will ihm deinen Rockanziehen und mit deinem Gürtel gurten und deine Gewalt in seine Hand geben, dafi er Vater sei derer, die zu Jerusalem wohnen, und des Hauses Juda. Und will die Schlussel zum Hause David auf seine Schulter legen, dafi er auftue und niemand zuschliefte, daß erzuschliefte und niemand auftue. Und will ihn zum Nagel stecken an einen festen Ort, und soil haben den Stuhl der Ehren in seines Vaters Hause, daß man an ihn hange alle Herrlichkeit seines Vaters Hauses; Kind und Kindeskinder, alle kleinen Gerate, beide, Trinkgefafte und allerlei Saitenspiel. Zu der Zeit, spricht der HERR Zebaoth, soil der Nagel weggenommen werden, der am festen Ort steckt, daß er zerbreche und falle und seine Last umkomme. Denn der HERR sagt es.
Responsorial Psalm
Psalm 22
Ein Psalm Davids, vorzusingen, von der Hindin, die fruhe gejagt wird. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich heule, aber meine Hilfe ist feme. Mein Gott, des Tages rufe ich, so antwortest du nicht; und des Nachts schweige ich auch nicht. Aber du bist heilig, der du wohnest unter dem Lob Israels. Unsere Vater hofften auf dich, und da sie hofften, halfest du ihnen aus. Zu dir schrieen sie und wurden errettet; sie hofften auf dich und nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks. Alle, die mich sehen, spotten mein, sperren das Maul auf und schutteln den Kopf. Er klage es dem HERRN, der helfe ihm aus und errette ihn, hat er Lust zu ihm! Denn du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen; du warest meine Zuversicht, da ich, noch an meiner Mutter Brusten war. Auf dich bin ich geworfen aus Mutterleibe; du bist mein Gott von meiner Mutter Leib an. Sei nicht feme von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hie kein Heifer. Große Farren haben mich umgeben, fette Ochsen haben mich umringet; ihren Rachen sperren sie auf wider mich wie ein brullender und reißender Lowe. Ich bin ausgeschuttet wie Wasser; alle meine Gebeine haben sich zertrennet; mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzen Wachs. Meine Krafte sind vertrocknet wie ein Scherben, und meine Zunge klebet an meinem Gaumen; und du legest mich in des Todes Staub. Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bosen Rotte hat sich urn mich gemacht; sie haben meine Hande und Fulie durchgraben. Ich mochte alle meine Beine zahlen. Sie aber schauen und sehen ihre Lust an mir. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand. Aber du, HERR, sei nicht feme; meine Starke, eile, mirzu helfen! Errette meine Seele vom Schwert, meine Einsame von den Hunden! Hilf mir aus dem Rachen des Lowen und errette mich von den Einhomem. Ich will deinen Namen predigen meinen Brüdern, ich will dich in der Gemeine rühmen. Rühmet den HERRN, die ihr ihn furchtet; es ehre ihn aller Same Jakobs, und vor ihm scheue sich aller Same Israels! Denn er hat nicht verachtet noch verschmahet das Elend des Armen und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen, und da er zu ihm schrie horete er's. Dich will ich preisen in der groften Gemeine; ich will meine Gelubde bezahlen vor denen, die ihn fürchten. Die Elenden sollen essen, daß sie satt werden, und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen; euer Herz soil ewiglich leben. Es werde gedacht aller Welt Ende, daß sie sich zum HERRN bekehren, und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden. Denn der HERR hat ein Reich, und er herrschet unter den Heiden. Alle Fetten auf Erden werden essen und anbeten; vor ihm werden Kniee beugen alle, die im Staube liegen, und die, so kümmerlich leben. Er wird einen Samen haben, der ihm dienet; vom HERRN wird man verkündigen zu Kindeskind. Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, das geboren wird, daß er's tut.
Second Reading
Revelation 22
Und er zeigte mir einen lauteren Strom des lebendigen Wassers, klarwie ein Kristall; der ging von dem Stuhl Gottes und des Lammes. Mitten auf ihrer Gasse und auf beiden Seiten des Stromes stund Holz des Lebens, das trug zwblferlei Fruchte und brachte seine Fruchte alle Monden; und die Blatter des Holzes dieneten zu der Gesundheit der Heiden. Und wird kein Verbannetes mehr sein; und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darinnen sein; und seine Knechte werden ihm dienen und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und wird keine Nacht da sein, und nicht bedurfen einer Leuchte Oder des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig. Und Gott, der Herr der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muß. Siehe, ich komme bald! Selig ist, der da halt die Worte der Weissagung in diesem Buch. Und ich bin Johannes, der solches gesehen und gehoret hat. Und da ich es gehoret und gesehen, fiel ich nieder, anzubeten zu den Fußen des Engels, der mir solches zeigete. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht; denn ich bin dein Mitknecht und deiner Bruder, der Propheten, und derer, die da halten die Worte dieses Buchs; bete Gott an! Und er spricht zu mir: versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe. Wer bose ist, der sei immerhin bose; und wer unrein ist, der sei immerhin unrein. Aber wer fromm ist, der sei immerhin fromm; und wer heilig ist, der sei immerhin heilig. Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem jeglichen, wie seine Werke sein werden. Ich bin das A und das 0, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß ihre Macht sei an dem Holz des Lebens, und zu den Toren eingehen in die Stadt. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschlager und die Abgottischen und alle, die liebhaben und tun die Luge. Ich, Jesus, habe gesandt meinen Engel, solches euch zu zeugen an die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts Davids, ein helier Morgenstern. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es horet, der spreche: Komm! Und wen durstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Ich bezeuge aber alien, die da horen die Worte der Weissagung in diesem Buch: So jemand dazusetzt, so wird Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt und von dem, was in diesem Buch geschrieben stehet. Es spricht, der solches zeuget: Ja, ich komme bald. Amen. Ja komm, Herr Jesu! Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit euch alien! Amen.
Gospel
Matthew 17
Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und fuhrete sie beiseits auf einen hohen Berg. Und ward verklaret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weili als ein Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hutten machen, direine, Mose eine und Elia eine. Da ernoch also redete, siehe, da uberschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr horen. Da das die Jünger horeten, Helen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und furchtet euch nicht! Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine. Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soil ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. Doch ich sage euch: Es ist Elia schon kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. Da verstunden die Jünger, daß er von Johannes dem Taufer zu ihnen geredet hatte. Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Fülien und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; erfallt oft ins Feuer und oft ins Wasser. Und ich habe ihn zu deinen Jungern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du unglaubige und verkehrte Art, wie lange soil ich bei euch sein? Wie lange soli ich euch dulden? Bringet mirihn hieher! Und Jesus bedrauete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde. Da traten zu ihm seine Junger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so moget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmoglich sein. Aber diese Art fahrt nicht aus denn durch Beten und Fasten. Da sie aber ihr Wesen hatten in Galilaa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukunftig, dad. des Menschen Sohn uberantwortet werde in der Menschen Hande. Und sie werden ihn toten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrubt. Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dunkt dich, Simon? Von wem nehmen die Konige auf Erden den Zoll Oder Zins, von ihren Kindern Oder von den Fremden? Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. Auf dafi aber wir sie nicht argern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffahrt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirstdu einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn fur mich und dich.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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