Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Deuteronomy 13

Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten, daß ihr danach tut. Ihr sollt nichts dazutun noch davontun. Wenn ein Prophet Oder Traumer unter euch wird aufstehen und gibt dir ein Zeichen Oder Wunder, und das Zeichen Oder Wunder kommt, davon er dir gesagt hat, und spricht: Laft uns andern Gottern folgen, die ihr nicht kennet, und ihnen dienen: so sollst du nicht gehorchen den Worten solches Propheten oder Traumers; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, daß er erfahre, ob ihr ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt. Denn ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, folgen und ihn furchten und seine Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen. Der Prophet aber Oder der T raumer soli sterben, darum daß ereuch von dem HERRN, eurem Gott, der euch aus Agyptenland gefuhret und dich von dem Diensthause erloset hat, abzufallen gelehret und dich aus dem Wege verführet hat; den der HERR, dein Gott, geboten hat, drinnen zu wandeln, auf daß du den Bosen von dirtust. Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, Oder dein Sohn, oderdeine Tochter, Oder das Weib in deinen Armen, Oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, überreden würde heimlich und sagen: Laft uns gehen und andern Gottern dienen, die du nicht kennest, noch deine Vater, die unter den Volkern urn euch her sind, sie seien dir nahe Oder feme, von einem Ende der Erde bis an das andere: so bewillige nicht und gehorche ihm nicht. Auch soli dein Auge seiner nicht schonen, und sollst dich seiner nicht erbarmen noch ihn verbergen, sondern solist ihn erwürgen. Deine Hand soil die erste fiber ihm sein, daß man ihn tote, und danach die Hand des ganzen Volks. Man soil ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich wollen verfuhren von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Agyptenland Von dem Diensthause gefuhret hat, auf daß ganz Israel hore und furchte sich, und nicht mehr solch Ubel vornehme unter euch. Wenn du horest von irgend einer Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, drinnen zu wohnen, daß man sagt: Es sind etliche Kinder Belials ausgegangen unter dir und haben die Burger ihrer Stadt verführt und gesagt: Laftt uns gehen und andern Gottern dienen, die ihr nicht kennet, so sollst du fleiftig suchen, forschen und fragen. Und so sich findet die Wahrheit, daß gewift also ist, daß der Greuel unter euch geschehen ist, so sollst du die Burger derselben Stadt schlagen mit des Schwerts Scharfe und sie verbannen mit allem, das drinnen ist, und ihr Vieh mit der Scharfe des Schwerts. Und alien ihren Raub sollst du sammeln mitten auf die Gassen und mit Feuer verbrennen, beide Stadt und alien ihren Raub miteinander dem HERRN, deinem Gott, daß sie auf einem Haufen liege ewiglich und nimmer gebauet werde. Und laft nichts von dem Bann an deiner Hand hangen, auf daß der HERR von dem Grimm seines Zorns abgewendet werde und gebe dir Barmherzigkeit und erbarme sich deiner und mehre dich, wie er deinen Vatern geschworen hat, darum daß du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchet hast, zu halten alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, daß du tust, was recht ist vor den Augen des HERRN, deines Gottes.

Responsorial Psalm

Psalm 103

Ein Psalm Davids. Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erloset, der dich kronet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund frohlich machet, und du wieder jung wirst wie ein Adler. Der HERR schaffet Gerechtigkeit und Gericht alien, die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun. Barmherzig und gnadig ist der HERR, geduldig und von großer Gute. Erwird nicht immerhadern, noch ewiglich Zorn halten. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sunden und vergilt uns nicht nach unserer Missetat. Denn so hoch der Himmel uber der Erde ist, laßt er seine Gnade walten uber die, so ihn furchten. So feme der Morgen ist vom Abend, lasset er unsere Ubertretung von uns sein. Wie sich ein Vater uber Kinder erbarmet, so erbarmet sich der HERR uber die, so ihn furchten. Denn er kennet, was fur ein Gemachte wir sind; er gedenket daran, daß wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras; er bluhet wie eine Blume auf dem Felde. Wenn der Wind daruber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Statte kennet sie nicht mehr. Die Gnade aber des HERRN wahretvon Ewigkeit zu Ewigkeit uber die, so ihn furchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie danach tun. Der HERR hat seinen Stuhl im Himmel bereitet, und sein Reich herrschet uber alles. Lobet den HERRN, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, daß man hore die Stimme seines Worts. Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut! Lobet den HERRN, alle seine Werke, an alien Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele!

Second Reading

James 3

Liebe Bruder, unterwinde sich nicht jedermann, Lehrer zu sein; und wisset, daß wir desto mehr Urteil empfangen werden. Denn wir fehlen alle mannigfaltiglich. Wer aber auch in keinem Wort fehlet, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Siehe, die Pferde halten wir in Zaumen, daß sie uns gehorchen, und lenken den ganzen Leib. Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so graft sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regieret. Also ist auch die Zunge ein klein Glied und richtet grofte Dinge an. Siehe, ein klein Feuer, welch einen Wald zundet's an! Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zundet an alien unsern Wandel, wenn sie von der Holle entzundet ist. Denn alle Natur der Tiere und der Vogel und der Schlangen und der Meerwunder werden gezahmet und sind gezahmet von der menschlichen Natur; aber die Zunge kann kein Mensch zahmen, das unruhige Ubel voll todlichen Giftes. Durch sie loben wir Gott den Vater, und durch sie fluchen wir den Menschen, nach dem Bilde Gottes gemacht. Aus einem Munde gehet Loben und Fluchen. Es soil nicht, liebe Bruder, also sein. Quillet auch ein Brunnen aus einem Loche süft und bitter? Kann auch, liebe Bruder, ein Feigenbaum 01 Oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salzig und süft Wasser geben. Wer istweise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmet euch nicht und lüget nicht wider die Wahrheit. Denn das ist nicht die Weisheit, die von oben herab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel boses Ding. Die Weisheit aber von oben her ist aufs erste keusch, danach friedsam, gelinde, lasset sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteüsch, ohne Heuchelei. Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesaet im Frieden denen, die den Frieden halten.

Gospel

John 14

Und er sprach zu seinen Jungern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet ihr an Gott, so glaubet ihr auch an mich. In meines Vaters Hause sind viel Wohnungen. Wenn's nicht so ware, so wollt' ich zu euch sagen; ich gehe hin euch die Statte zu bereiten. Und ob ich hinginge, euch die Statte zu bereiten, will ich doch wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin. Und wo ich hingehe, das wisset ihr, und den Weg wisset ihr auch. Spricht zu ihm Thomas: Herr, wirwissen nicht, wo du hingehest; und wie konnen wir den Weg wissen? Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich kennetet, so kennetet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, so genuget uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennest mich nicht? Philippus, wer mich siehet, der siehet den Vater. Wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubest du nicht, dafi ich im Vater und der Vater in mir ist? Die Worte, die zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnet, derselbige tut die Werke. Glaubet mir, dafi ich im Vater und der Vater in mir ist; wo nicht, so glaubet mir doch urn der Werke willen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubet, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird groftere denn diese tun; denn ich gehe zum Vater. Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf daß der Vater geehret werde in dem Sohne. Was ihr bitten werdet in meinem Namen das will ich tun. Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote. Und ich will den Vater bitten, und er soil euch einen andern Troster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie siehet ihn nicht und kennet ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibet bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht Waisen lassen; ich komme zu euch. Es ist noch urn ein kleines, so wird mich die Welt nicht mehr sehen; ihr aber sollt mich sehen: denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. An demselbigen Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch. Wer meine Gebote hat und halt sie, der ist's, der mich liebet. Wer mich aber liebet, der wird von meinem Vater geliebet werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. Spricht zu ihm Judas, nicht der Ischariot: Herr, was ist's, daß du uns willst dich offenbaren und nicht der Welt? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer aber mich nicht liebet, der halt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr horet ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat. Solches hab' ich zu euch geredet, weil ich bei euch gewesen bin. Aber der Troster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, derselbige wird's euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und furchte sich nicht! Ihr habt gehoret, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hattet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; denn der Vater ist großer denn ich. Und nun hab' ich's euch gesagt, ehe denn es geschiehet, auf daß, wenn es nun geschehen wird, daß ihrglaubet. Ich werde hinfort nicht mehr viel miteuch reden; denn es kommt der Furst dieser Welt und hat nichts an mir. Aber daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe, und ich also tue, wie mir der Vater geboten hat, stehet auf und lasset uns von hinnen gehen!

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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