Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Deuteronomy 12

Das sind die Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, da($ ihr danach tut im Lande, das der HERR, deiner Vater Gott, dir gegeben hat einzunehmen, solange ihr auf Erden lebet. Verstoret alle Orte, da die Heiden, die ihr einnehmen werdet, ihren Gottern gedienet haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hugeln Oder unter grunen Baumen; und reiliet urn ihre Altare und zerbrechet ihre Saulen und verbrennet mit Feuer ihre Haine; und die Gotzen ihrer Gotter tut ab und vertilget ihren Namen aus demselben Ort. Ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, nicht also tun, sondern an dem Ort, den der HERR, euer Gott, erwahlen wird aus alien euren Stammen, daü er seinen Namen daselbst lasset wohnen, sollt ihr forschen und dahin kommen und eure Brandopfer, und eure anderen Opfer und eure Zehnten und eurer Hande Hebe und eure Gelubde und eure freiwilligen Opfer und die Erstgeburt eurer Rinder und Schafe dahin bringen. Und soilt daselbst vor dem HERRN, eurem Gott, essen und frohlich sein uber allem, das ihr und euer Haus bringet, darinnen dich der HERR, dein Gott, gesegnet hat. Ihr sollt der keins tun, das wir heute allhie tun, ein jeglicher, was ihn recht dunket. Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe kommen noch zu dem Erbteil, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. Ihr werdet aber uber den Jordan gehen und im Lande wohnen, das euch der HERR, euer Gott, wird zum Erbe austeilen, und wird euch Ruhe geben von alien euren Feinden urn euch her, und werdet sicher wohnen. Wenn nun der HERR, dein Gott, einen Ort erwahlet, daß sein Name daselbst wohne, sollt ihr daselbst hinbringen ailes, was ich euch gebiete: eure Brandopfer, eure anderen Opfer, eure Zehnten, eurer Hande Hebe und alle eure freien Gelubde, die ihr dem HERRN geloben werdet. Und sollt frohlich sein vor dem HERRN, eurem Gott, ihr und eure Sohne und eure Tochter und eure Knechte und eure Magde und die Leviten, die in euren Toren sind; denn sie haben kein Teil noch Erbe mit euch. Hute dich, dafi du nicht deine Brandopfer opferst an alien Orten, die du siehest, sondern an dem Ort, den der HERR erwahlet in irgendeinem deiner Stamme, da sollst du dein Brandopfer opfern und tun ailes, was ich dir gebiete. Doch magst du schlachten und Fleisch essen in alien deinen Toren nach alter Lust deiner Seele, nach dem Segen des HERRN, deines Gottes, den erdir gegeben hat; beide der Reine und der Unreine mogen's essen, wie ein Reh Oder Hirsch. Ohne das Blut sollst du nicht essen, sondern auf die Erde gielien, wie Wasser. Du magst aber nicht essen in deinen Toren vom Zehnten deines Getreides, deines Mosts, deines Ols, noch von der Erstgeburt deiner Rinder, deiner Schafe Oder von irgend einem deiner Gelubde, die du gelobet hast, Oder von deinem freiwilligen Opfer, Oder von deiner Hand Hebe; sondern vor dem HERRN, deinem Gott, sollst du solches essen an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwahlet, du und deine Sohne, deine Tochter, deine Knechte, deine Magde und der Levit, der in deinem Tor ist; und sollst frohlich sein vor dem HERRN, deinem Gott, uber ailem, das du bringest. Und hute dich, daß du den Leviten nicht verlassest, solange du auf Erden lebest. Wenn aber der HERR, dein Gott, deine Grenze weitern wird, wie er dir geredet hat, und sprichst: Ich will Fleisch essen, weil deine Seele Fleisch zu essen gelustet, so ili Fleisch nach aller Lust deiner Seele. Ist aber die Statte feme von dir, die der HERR, dein Gott, erwahlet hat, dati er seinen Namen daselbst wohnen lasse, so schlachte von deinen Rindern Oder Schafen, die dir der HERR gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und ili es in deinen Toren nach aller Lust deiner Seele. Wie man ein Reh Oder Hirsch isset, magst du es essen; beide der Reine und der Unreine mogen's zugleich essen. Allein merke, daß du das Blut nicht essest; denn das Blut ist die Seele, darum sollst du die Seele nicht mit dem Fleisch essen, sondern sollst es auf die Erde gielien, wie Wasser. Und sollst es darum nicht essen, daß dir's wohlgehe und deinen Kindern nach dir, daß du getan hast, was recht ist vor dem HERRN. Aberwenn du etwas heiligen willst von dem Deinen, Oder geloben, so sollst du es aufladen und bringen an den Ort, den der HERR erwahlet hat, und dein Brandopfer mit Fleisch und Blut tun auf den Altar des HERRN, deines Gottes. Das Blut deines Opfers sollst du gieften auf den Altar des HERRN, deines Gottes, und das Fleisch essen. Siehe zu und hore alle diese Worte, die ich dir gebiete, auf daß dir's wohlgehe und deinen Kindern nach dir ewiglich, daß du getan hast, was recht und gefallig ist vor dem HERRN, deinem Gott. Wenn der HERR, dein Gott, vor dir her die Heiden ausrottet, daß du hinkommest, sie einzunehmen, und sie eingenommen hast und in ihrem Lande wohnest, so hute dich, daß du nicht in den Strick tallest ihnen nach, nachdem sie vertilget sind vor dir, und nicht fragest nach ihren Gottern und sprechest: Wie diese Volker haben ihren Gottern gedienet, also will ich auch tun. Du sollst nicht also an dem HERRN, deinem Gott, tun; denn sie haben ihren Gottern getan alles, was dem HERRN ein Greuel ist, und das er hasset; denn sie haben auch ihre Sohne und Tochter mit Feuer verbrannt ihren Gottern.

Responsorial Psalm

Psalm 102

Ein Gebet des Elenden, so er betrubt ist und seine Klage vor dem HERRN ausschuttet. HERR, hore mein Gebet und laß mein Schreien zudirkommen! Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not; neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhore mich bald! Denn meine Tage sind vergangen wie ein Rauch, und meine Gebeine sind verbrannt wie ein Brand. Mein Herz ist geschlagen und verdorret wie Gras, daß ich auch vergesse, mein Brot zu essen. Mein Gebein klebt an meinem Fleisch vor Heulen und Seufzen. Ich bin gleich wie eine Rohrdommel in der Wüste; ich bin gleich wie ein Kauzlein in den verstorten Statten. Ich wache und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache. Taglich schmahen mich meine Feinde; und die mich spotten, schworen bei mir. Denn ich esse Asche wie Brot und mische meinen Trank mit Weinen vordeinem Drauen und Zorn, daß du mich aufgehoben und zu Boden gestoßen hast. Meine Tage sind dahin wie ein Schatten; und ich verdorre wie Gras. Du aber, HERR, bleibest ewiglich und dein Gedachtnis fur und fur. Du wollest dich aufmachen und fiber Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihrgnadig seiest, und die Stunde ist kommen. Denn deine Knechte wollten gerne, daß sie gebauet wurde, und sahen gerne, daß ihre Steine und Kalk zugerichtet würden; daß die Heiden den Namen des HERRN furchten und alle Konige auf Erden deine Ehre; daß der HERR Zion bauet und erscheinet in seiner Ehre. Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen und verschmahet ihr Gebet nicht. Daswerde geschrieben auf die Nachkommen; und das Volk, das geschaffen soil werden, wird den HERRN loben. Denn er schauet von seiner heiligen Hohe, und der HERR siehet vom Himmel auf Erden, daß er das Seufzen des Gefangenen hore und losmache die Kinder des Todes, auf daß sie zu Zion predigen den Namen des HERRN und sein Lob zu Jerusalem, wenn die Volkerzusammenkommen und die Konigreiche, dem HERRN zu dienen. Er demutiget auf dem Wege meine Kraft; er verkürzet meine Tage. Ich sage: Mein Gott, nimm mich nicht weg in der Halfte meiner Tage! Deine Jahre wahren fur und fur. Du hast vorhin die Erde gegrundet, und die Himmel sind deiner Hande Werk. Sie werden vergehen, aber du bleibest. Sie werden alle veralten wie ein Gewand; sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst. Du aber bleibest, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende. Die Kinder deiner Knechte werden bleiben, und ihr Same wird vor dir gedeihen.

Second Reading

James 2

Liebe Bruder, haltet nicht dafur, daß der Glaube an Jesum Christum, unsern Herrn der Herrlichkeit, Ansehen der Person leide. Denn so in eure Versammlung kame ein Mann mit einem güldenen Ringe und mit einem herrlichen Kleide, es kame aber auch ein Armer mit einem unsauberen Kleide, und ihr sahet auf den, der das herrliche Kleid traget, und sprachet zu ihm: Setze du dich her aufs beste, und sprachet zu dem Armen: Stehe du dort Oder setze dich her zu meinen Fulien, und bedenket es nicht recht, sondern ihrwerdet Richter und machet bosen Unterschied. Horet zu, meine lieben Bruder! Hat nicht Gott die Armen auf dieser Welt, die am Glauben reich sind und Erben des Reichs, welches er verheifien hat denen, die ihn liebhaben? Ihr aber habt dem Armen Unehre getan. Sind nicht die Reichen die, die Gewalt an euch üben und ziehen euch vor Gericht? Verlastern sie nicht den guten Namen, davon ihr genannt seid? So ihr das konigliche Gesetz vollendet nach der Schrift: Liebe deinen Nachsten wie dich selbst, so tut ihrwohl. So ihr aber die Person ansehet, tut ihr Sünde und werdet gestraft vom Gesetz als die Ubertreter. Denn jemand das ganze Gesetz halt und sundiget an einem, der ist's ganz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du sollst nicht ehebrechen, der hat auch gesagt: Du sollst nicht toten. So du nun nicht ehebrichst, totest aber, bist du ein Ubertreter des Gesetzes. Also redet und also tut, als die da sollen durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden. Es wird aber ein unbarmherzig Gericht uber den gehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; und die Barmherzigkeit rühmet sich wider das Gericht. Was hilft's, liebe Bruder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? So aber ein Bruder Oder Schwester bloft ware und Mangel hatte der taglichen Nahrung, und jemand unter euch sprache zu ihnen: Gott berate euch, warmet euch und sattiget euch! gabet ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist, was hülfe ihnen das? Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. Aber es mochte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mirdeinen Glauben mit deinen Werken, so will ich auch meinen Glauben dirzeigen mit meinen Werken. Du glaubest, daß ein einiger Gott ist; du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht worden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, daß der Glaube mitgewirket hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen worden. Und ist die Schrift erfüllet, die da spricht: Abraham hat Gott geglaubet, und ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet, und ist ein Freund Gottes geheiften. So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Desselbigengleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht worden, da sie die Boten aufnahm und lieft sie einen andern Weg hinaus? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also auch der Glaube ohne Werke ist tot.

Gospel

John 13

Vor dem Fest aber der Ostern, da Jesus erkennete, daß seine Zeit kommen war, daß er aus dieser Welt ginge zum Vater: wie er hatte geliebet die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. Und nach dem Abendessen, da schon der Teufel hatte dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben, daß er ihn verriete, wuftte Jesus, daß ihm der Vater hatte alles in seine Hande gegeben, und daß er von Gott kommen war und zu Gottging: stund ervom Abendmahl auf, legte seine Kleider ab und nahm einen Schurz und umgurtete sich. Danach goft er Wasser in ein Becken, hub an, den Jungern die Fuße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgurtet war. Da kam erzu Simon Petrus; und derselbige sprach zu ihm: Herr, solltest du mir meine Fufte waschen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das weiftt du jetzt nicht; du wirst's aber hernach erfahren. Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Fufte waschen. Jesus antwortete ihm: Werde ich dich nicht waschen, so hast du kein Teil mit mir. Sprichtzu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füfte alleine, sondern auch die Hande und das Haupt. Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, der bedarf nicht denn die Fufte waschen, sondern er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. Denn er wuftte seinen Verraterwohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein. Da er nun ihre Fufte gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach abermal zu ihnen: Wisset ihr, was ich euch getan habe? Ihr heiftet mich Meister und Herr und saget recht daran; denn ich bin's auch. So nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füfte gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füfte waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr tut, wie ich euch getan habe. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, der Knecht ist nicht grofter denn sein Herr noch der Apostel grofter, denn der ihn gesandt hat. So ihr solches wisset, selig seid ihr, so ihr's tut. Nicht sage ich von euch alien, (ich weift, welche ich erwahlet habe), sondern daß die Schrift erfüllet werde: Der mein Brot isset, der tritt mich mit Füften. Jetzt sage ich's euch, ehe denn es geschiehet, auf daß, wenn es geschehen ist, daß ihr glaubet, daß ich's bin. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer aufnimmt, so ich jemand senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Da solches Jesus gesagt hatte, ward er betrubt im Geist und zeugete und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, einer unter euch wird mich verraten. Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ward ihnen bange, von welchem er redete. Es war aber einer unter seinen Jungern, derzu Tische saft an der Brust Jesu, welchen Jesus liebhatte. Dem winkete Simon Petrus, daß erforschen sollte, wer es ware, von dem er sagte. Denn derselbige lag an der Brust Jesu und sprach zu ihm: Herr, wer ist's? Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er tauchte den Bissen ein und gab ihn Judas, Simons Sohn, dem Ischariot. Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald. Dasselbige aber wuftte niemand über dem Tische, wozu er's ihm sagte. Etliche meineten, dieweil Judas den Beutel hatte, Jesus sprache zu ihm: Kaufe, was uns not ist auf das Fest; Oder daß er den Armen etwas gabe. Da er nun den Bissen genommen hatte, ging er sobald hinaus. Und es war Nacht. Da er aber hinausgegangen war, spricht Jesus: Nun ist des Menschen Sohn verklaret, und Gott ist verklaret in ihm. Ist Gott verklaret in ihm, wird ihn auch Gott verklaren in ihm selbst und wird ihn bald verklaren. Liebe Kindlein, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. Ihr werdet mich suchen; und wie ich zu den Juden sagte: Wo ich hingehe; da konnt ihr nicht hinkommen. Und ich sage euch nun: Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebet habe, auf dafi auch ihr einander lieb habet. Dabei wird jedermann erkennen, dafi ihr meine Junger seid, so ihr Liebe untereinander habt. Spricht Simon Petrus zu ihm: Herr, wo gehest du hin? Jesus antwortete ihm: Da ich hingehe, kannst du mir diesmal nicht folgen; aber du wirst mir hernachmalsfolgen. Petrus spricht zu ihm: Herr, warum kann ich dir diesmal nicht folgen? Ich will mein Leben fur dich lassen. Jesus antwortete ihm: Solltest du dein Leben fur mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, der Hahn wird nicht krahen, bis du mich dreimal habest verleugnet!

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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