Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Jeremiah 6
Sammelt euch, ihr Kinder Benjamin, aus Jerusalem und blaset die Trommeten auf der Warte Thekoa und werfet auf ein Panier auf der Warte Beth- Cherem; denn es gehet daher ein Ungluck von Mitternacht und ein grafter Jammer. Die Tochter Zion ist wie eine schone und lustige Aue. Aber es werden Hirten uber sie kommen mit ihren Herden, die werden Gezelte rings um sie her aufschlagen und weiden, ein jeglicher an seinem Ort (und sprechen): Rustet euch zum Kriege wider sie! Wohlauf, laftt uns hinaufziehen, weil es noch hoch Tag ist! Ei, es will Abend werden, und die Schatten werden graft. Wohlan, so lalit uns auf sein, und sollten wir bei Nacht hinaufziehen, und ihre Palaste verderben! Denn also spricht der HERR Zebaoth: Fallet Baume und macht Schutte wider Jerusalem; denn sie ist eine Stadt, die heimgesucht werden soli. Ist doch eitel Unrecht drinnen. Denn gleichwie ein Born sein Wasser quillet, also quillet auch ihre Bosheit. Ihr Frevel und Gewalt schreiet uber sie; und ihr Morden und Schlagen treiben sie taglich vor mir. Bessere dich, Jerusalem, ehe sich mein Herz von dir wende und ich dich zum wüsten Lande mache, darinnen niemand wohne! So spricht der HERR Zebaoth: Was übrig geblieben ist von Israel, das muft auch nachher abgelesen werden wie am Weinstock. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen. Ach, mitwem soil ich doch reden und zeugen? Daft doch jemand horen wollte! Aber ihre Ohren sind unbeschnitten, sie mogen's nicht horen. Siehe, sie halten des HERRN Wort fur einen Spott und wollen sein nicht. Darum bin ich des HERRN Drauen so voll, daß ich's nicht lassen kann. Schutte aus, beide, uber Kinder auf den Gassen und uber die Mannschaft im Rat miteinander; denn es sollen beide, Mann und Weib, beide, Alte und der Wohlbetagte, gefangen werden. Ihre Hauser sollen den Fremden zuteil werden samt den Ackern und Weibern; denn ich will meine Hand ausstrecken, spricht der HERR, uber des Landes Einwohner. Denn sie geizen allesamt, klein und graft, und beide Propheten und Priester lehren allesamt falschen Gottesdienst und trosten mein Volk in seinem Ungluck, daß Sie es gering achten sollen, und sagen: Friede, Friede! und ist doch nicht Friede. Darum werden sie mit Schanden bestehen, daß sie solche Greuel treiben, wiewohl sie wollen ungeschandet sein und wollen sich nicht schamen. Darum müssen sie fallen uber einen Haufen; und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie fallen, spricht der HERR. So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt drinnen, so werdet ihr Ruhe finden fur eure Seele. Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun. Ich habe Wachter uber euch gesetzt. Merket auf die Stimme der Trommeten! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun. Darum so horet, ihr Heiden, und merket samt euren Leuten! Du Erde, hore zu! Siehe, ich will ein Ungluck uber dies Volkbringen, namlich ihren verdienten Lohn, daß sie auf meine Worte nicht achten und mein Gesetz verwerfen. Was frage ich nach dem Weihrauch, der aus Reicharabien, und nach den guten Zimmetrinden, die aus fernen Landen kommen? Eure Brandopfer sind mir nicht angenehm und eure Opfer gefallen mir nicht. Darum spricht der HERR also: Siehe, ich will diesem Volk ein Argernis stellen, daran sich beide, Vater und Kinder miteinander stolen, und ein Nachbar mit dem andern umkommen sollen. So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Volk kommen von Mitternacht, und ein grofi Volk wird sich erregen hart an unserm Lande, die Bogen und Schild fuhren. Es ist grausam und ohne Barmherzigkeit sie brausen daher wie ein ungestüm Meer und reiten auf Rossen, gerustet wie Kriegsleute, wider dich, du Tochter Zion. Wenn wir von ihnen horen werden, so werden uns die Fauste entsinken; es wird uns angst und weh werden wie einer Gebarerin. Es gehe ja niemand hinaus auf den Acker, niemand gehe uber Feld; denn es ist ailenthalben unsicher vor dem Schwert des Feindes. 0 Tochter meines Volks, zeuch Sacke an und lege dich in die Asche; trage Leid wie urn einen einigen Sohn und kiage wie die, so hoch betrubt sind; denn der Verderber kommt uber uns plbtzlich. Ich habe dich zum Schmelzer gesetzt unter mein Volk, das so hart ist, daü du ihr Wesen erfahren und prufen sollst. Sie sind allzumal Abtrünnige und wandeln verraterisch; sie sind eitel verdorben Erz und Eisen. Der Blasbalg ist verbrannt, das Blei verschwindet; das Schmelzen ist umsonst, denn das Bose ist nicht davon geschieden. Darum heifien sie auch ein verworfen Silber; denn der HERR hat sie verworfen.
Responsorial Psalm
Psalm 46
Ein Lied der Kinder Korah von der Jugend, vorzusingen. Gott ist unsere Zuversicht und Starke, eine Hilfe in den grolien Noten, die uns getroffen haben. Darum furchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sanken, wenngleich das Meer wütete und wallete und von seinem Ungestum die Berge einfielen. Sela. Dennoch soil die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brunnlein, da die heiligen Wohnungen des Hochsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie wohl bleiben; Gott hilft ihr fruhe. Die Heiden müssen verzagen und die Konigreiche fallen; das Erdreich muli vergehen, wenn er sich horen lafit. Der HERR Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Sela. Kommt her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch Zerstoren anrichtet, der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spielie zerschlagt und Wagen mit Feuer verbrennt. Seid stille und erkennet, daü ich Gott bin! Ich will Ehre einlegen unter den Heiden, ich will Ehre einlegen auf Erden. Der HERR Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Sela.
Second Reading
Ephesians 2
Und auch euch, da ihr tot waret durch Ubertretungen und Sunden, in welchen ihrweiland gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fursten, der in der Luft herrschet, namlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, unter welchen wir auch alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lusten unsers Fleisches, und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die andern; aber Gott, der da reich ist von Barmherzigkeit, durch seine grolie Liebe, damit er uns geliebet hat: da wir tot waren in den Sunden, hat er uns samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnaden seid ihr selig worden) und hat uns samt ihm auferwecket und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu, auf dafi er erzeigete in den zukünftigen Zeiten den uberschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte uber uns in Christo Jesu. Denn aus Gnaden seid ihr selig worden durch den Glauben, und dasselbige nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus den Werken, auf daß sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christo Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daü wir darinnen wandeln sollen. Darum gedenket daran, daß ihr, die ihr weiland nach dem Fleisch Heiden gewesen seid und die Vorhaut genannt wurdet von denen, die genannt sind die Beschneidung nach dem Fleisch, die mit der Hand geschieht, daß ihr zu derselbigen Zeit waret ohne Christum, fremd und aulier der Burgerschaft Israels und fremd von den Testamenten der Verheiliung; daher ihr keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der Welt. Nun aber, die ihr in Christo Jesu seid und weiland feme gewesen, seid nun nahe worden durch das Blut Christo. Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins hat gemacht und hat abgebrochen den Zaun, der dazwischen war, in dem, daß erdurch sein Fleisch wegnahm die Feindschaft, namlich das Gesetz, so in Geboten gestellet war, auf daß er aus zweien einen neuen Menschen in ihm selber schaffete und Frieden machete, und daß er beide versohnete mit Gott in einem Leibe durch das Kreuz; und hat die Feindschaft getotet durch sich selbst und ist kommen, hat verkundiget im Evangelium den Frieden euch, die ihr feme waret, und denen, die nahewaren. Denn durch ihn haben wirden Zugang alle beide in einem Geiste zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gaste und Fremdlinge, sondern Burger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbauetaufden Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist auf welchem derganze Bau, ineinandergefuget, wachset zu, einem heiligen Tempel in dem Herrn, auf welchem auch ihr mit erbauet werdet zu einer Behausung Gottes. im Geist.
Gospel
John 18
Da Jesus solches geredet hatte, ging er hinaus mit seinen Jungern uber den Bach Kidron. Da war ein Garten, darein ging Jesus und seine Junger. Judas aber, der ihn verriet, wuißte den Ort auch; denn Jesus versammelte sich oft daselbst mit seinen Jungern. Da nun Judas zu sich hatte genommen die Schar und der Hohenpriester und Pharisaer Diener, kommt er dahin mit Fackeln, Lampen und mit Waffen. Als nun Jesus wui Jte alles, was ihm begegnen sollte, ging er hinaus und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie antworteten ihm: Jesum von Nazareth. Jesus spricht zu ihnen: Ich bin's. Judas aber, der ihn verriet, stund auch bei ihnen. Als nun Jesus zu ihnen sprach: Ich bin's, wichen sie zuruck und fielen zu Boden. Da fragte er sie abermal: Wen suchet ihr? Sie aber sprachen: Jesum von Nazareth. Jesus antwortete: Ich hab's euch gesagt, daß ich es sei. Suchet ihr denn mich, so lasset diese gehen (auf daß das Wort erfullet wurde, welches er sagte: Ich habe der keinen verloren, die du mir gegeben hast). Da hatte Simon Petrus ein Schwert und zog es aus und schlug nach des Hohenpriesters Knecht und hieb ihm sein rechtes Ohr ab; und der Knecht hieli Malchus. Da sprach Jesus zu Petrus: Stecke dein Schwert in die Scheide! Soil ich den Kelch nicht trinken, den mir mein Vater gegeben hat? Die Schar aber und der Oberhauptmann und die Diener der Juden nahmen Jesum und banden ihn und führeten ihn aufs erstezu Hannas; der war des Kaiphas Schwaher, welcher des Jahrs Hoherpriester war. Es war aber Kaiphas, der den Juden riet, es ware gut, daß ein Mensch wurde umgebracht fur das Volk. Simon Petrus aberfolgte Jesu nach und ein anderer Junger. Derselbige Junger war dem Hohenpriester bekannt und ging mit Jesu hinein in des Hohenpriesters Palast. Petrus aber stund draulien vor der Tur. Da ging der andere Junger, der dem Hohenpriester bekannt war, hinaus und redete mit der Turhuterin und fuhrete Petrus hinein. Da sprach die Magd, die Turhuterin zu Petrus: Bist du nicht auch dieses Menschen Junger einer? Er sprach: Ich bin's nicht. Es stunden aber die Knechte und Diener und hatten ein Kohlenfeuer gemacht (denn es war kalt) und warmeten sich. Petrus aber stund bei ihnen und warmete sich. Aber der Hohepriester fragte Jesum urn seine Junger und urn seine Lehre. Jesus antwortete ihm: Ich habe frei offentlich geredet vor der Welt. Ich habe allezeit geiehret in der Schule und in dem Tempel, da alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Was fragest du mich darum? Frage die darum, die gehoret haben, was ich zu ihnen geredet habe. Siehe, dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistunden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Hab' ich ubel geredet, so beweise es, daß es bose sei; habe ich aber recht geredet, was schlagest du mich? Und Hannas sandte ihn gebunden zu dem Hohenpriester Kaiphas. Simon Petrus aber stund und warmete sich. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Er verleugnete aber und sprach: Ich bin's nicht. Spricht des Hohenpriesters Knechte einer, ein Gefreundeter des, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sah ich dich nicht im Garten bei ihm? Da verleugnete Petrus abermal; und alsbald krahete der Hahn. Da fuhreten sie Jesum von Kaiphas vor das Richthaus. Und es war früh. Und sie gingen nicht in das Richthaus, auf daß sie nicht unrein würden, sondern Ostern essen mochten. Da ging Pilatus zu ihnen heraus und sprach: Was bringet ihr fur Klage wider diesen Menschen? Sie antworteten und sprachen zu ihm: Ware dieser nicht ein Ubeltater wir hatten dir ihn nicht überantwortet. Da sprach Pilatus zu ihnen: So nehmet ihr ihn hin und richtet ihn nach eurem Gesetz. Da sprachen die Juden zu ihm: Wir dürfen niemand toten (auf daß erfullet wurde das Wort Jesu, welches er sagte, da er deutete, welches Todes er sterben wurde). Da ging Pilatus wieder hinein ins Richthaus und rief Jesu und sprach zu ihm: Bist du der Juden Konig? Jesus antwortete: Redest du das von dir selbst, Oder haben's dir andere von mir gesagt? Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet; was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Ware mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden drob kampfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein Konig? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein Konig. Ich bin dazu geboren und in die Welt kommen, daß ich die Wahrheit zeugen soil. Wer aus der Wahrheit ist, der horet meine Stimme. Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daü ich euch der Juden Konig losgebe? Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas. Barabbas aber war ein Morder.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
