Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Jeremiah 40
Dies ist das Wort, so vom HERRN geschah zu Jeremia, da ihn Nebusar-Adan, der Hauptmann, loslieli zu Rama; denn er war auch mit Ketten gebunden unter alien denen, die zu Jerusalem und in Juda gefangen waren, daß man sie gen Babel wegführen sollte. Da nun der Hauptmann Jeremia zu sich hatte lassen holen, sprach erzu ihm: Der HERR, dein Gott, hat dies Ungluck uber diese Statte geredet und hat es auch kommen lassen und getan, wie er geredet hat; denn ihr habt gesundiget wider den HERRN und seiner Stimme nicht gehorchet; darum ist euch solches widerfahren. Nun siehe, ich habe dich heute losgemacht von den Ketten, damit deine Hande gebunden waren. Gefallt dir's, mit mir gen Babel zu ziehen, so komm, du sollst mir befohlen sein; gefallt dir's aber nicht, mit mir gen Babel zu ziehen, so lali es anstehen. Siehe, da hast du das ganze Land vor dir; wo dich's gut dünkt und dir gefallt, da zeuch hin. Denn weiter hinaus wird kein Wiederkehren sein. Darum magst du kehren zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, des Sohns Saphans, welchen der Konig zu Babel gesetzt hat uber die Stadte in Juda, und bei demselbigen unter dem Volk bleiben; Oder gehe, wohin dir's wohlgefallt. Und der Hauptmann gab ihm Zehrung und Geschenke und lieli ihn gehen. Also kam Jeremia zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, gen Mizpa und blieb bei ihm unter dem Volk, das im Lande noch übrig war. Da nun die Hauptleute, so auf dem Felde sich enthielten, samt ihren Leuten erfuhren, daß der Konig zu Babel hatte Gedalja, den Sohn Ahikams, uber das Land gesetzt und beide, uber Manner und Weiber, Kinder und die Geringen im Lande, welche nicht gen Babel gefuhret waren, kamen sie zu Gedalja gen Mizpa, namlich Ismael, der Sohn Nethanjas, Johanan und Jonathan, die Sohne Kareahs, und Seraja, der Sohn Thanhumeths, und die Sohne Ephai von Netophath und Jesanja, der Sohn Maachathis, samt ihren Mannern. Und Gedalja, der Sohn Ahikams, des Sohns Saphans, tat ihnen und ihren Mannern einen Eid und sprach: Furchtet euch nicht, daß ihr den Chaldaern untertan sein sollet; bleibet im Lande und seid dem Konige zu Babel untertan, so wird's euch wohlgehen. Siehe, ich wohne hie zu Mizpa, daß ich den Chaldaern diene, die zu uns kommen. Darum so sammelt ein den Wein und Feigen und Ol und leget es in eure Gefalie und wohnet in euren Stadten, die ihr bekommen habt. Auch alle Juden, so im Lande Moab und der Kinder Ammon und in Edom und in alien Landern waren, da sie horeten, daß der Konig zu Babel hatte lassen etliche in Juda uberbleiben und uber sie gesetzt Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohns Saphans, kamen sie alle wieder von alien Orten, dahin sie verstolien waren, ins Land Juda zu Gedalja gen Mizpa und sammelten ein sehr viel Weins und Sommerfruchte. Aber Johanan, der Sohn Kareahs, samt all den Hauptleuten, so auf dem Felde sich enthalten hatten, kamen zu Gedalja gen Mizpa und sprachen zu ihm: Weitit du auch, daß Baalis, der Konig der Kinder Ammon, gesandt hat Ismael, den Sohn Nethanjas, daß erdich soil erschlagen? Das wollte ihnen aber Gedalja, der Sohn Ahikams, nicht glauben. Da sprach Johanan, der Sohn Kareahs, zu Gedalja heimlich zu Mizpa: Lieber, ich will hingehen und Ismael, den Sohn Nethanjas, schlagen, daß es niemand erfahren soil. Warum soli erdich erschlagen, daß alle Juden, so zu dir versammelt sind, zerstreuet werden und die noch aus Juda uberblieben sind, umkommen? Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, sprach zu Johanan, dem Sohn Kareahs: Du sollst das nicht tun; es ist nicht wahr, das du von Ismael sagest.
Responsorial Psalm
Psalm 80
Ein Psalm Assaphs von den Spanrosen, vorzusingen. Du Hirte Israels, hore, der du Joseph hütest wie der Schafe; erscheine, der du sitzest liber Cherubim! Erwecke deine Gewalt, der du vor Ephraim, Benjamin und Manasse bist, und komm uns zu Hilfe! Gott, troste uns und lali leuchten dein Antlitz, so genesen wir. HERR, Gott Zebaoth, wie lange willst du zlirnen uber dem Gebet deines Volks? Du speisest sie mit Tranenbrot und trankest sie mit groliem Mali voll Tranen. Du setzest uns unsern Nachbarn zum Zank, und unsere Feinde spotten unser. Gott Zebaoth, troste uns! Lali leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Du hast einen Weinstock aus Agypten geholet und hast vertrieben die Heiden und denselben gepflanzet. Du hast vor ihm die Bahn gemacht und hast ihn lassen einwurzeln, daß erdas Land erfullet hat. Berge sind mit seinem Schatten bedeckt und mit seinen Reben die Zedern Gottes. Du hast sein Gewachs ausgebreitet bis ans Meer und seine Zweige bis ans Wasser. Warum hast du denn seinen Zaun zerbrochen, daß ihn zerreiliet alles, das vorubergehet? Es haben ihn zerwühlet die wilden Saue, und die wilden Tiere haben ihn verderbet. Gott Zebaoth, wende dich doch, schaue vom Himmel und siehe an und suche heim diesen Weinstock und halt ihn im Bau, den deine Rechte gepflanzet hat, und den du dir festiglich erwahlet hast. Siehe drein und schilt, daß des Brennens und Reiliens ein Ende werde! Deine Hand schutze das Volk deiner Rechten und die Leute, die du dir festiglich erwahlet hast, so wollen wir nichtvon dirweichen. Lali uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen. HERR, Gott Zebaoth, troste uns! Lali dein Antlitz leuchten, so genesen wir.
Second Reading
Philemon 1
Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder: Philemon, dem Lieben und unserm Gehilfen, und Appia, der Lieben, und Archippus, unserm Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Flause. Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Flerrn Jesu Christo! Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet, nachdem ich hore von der Liebe und dem Glauben, welchen du hast an den Flerrn Jesum und gegen alle Heiligen, daß dein Glaube, den wir miteinander haben, in dir kraftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu. Wir haben abergrofte Freude und Trostan deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquicket durch dich, lieber Bruder.. Darum, wiewohl ich habe grofte Freudigkeit in Christo, dirzu gebieten, was dirziemet, so will ich doch urn der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, namlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi. So ermahne ich dich urn meines Sohnes willen, Onesimus, den ich gezeuget habe in meinen Banden, welcher weiland dir unnutze, nun aber dir und mirwohl nütze ist: den habe ich wiedergesandt. Du aberwollest ihn, das ist, mein eigen Herz, annehmen. Denn ich wollte ihn bei mir behalten, daß er mir an deiner Statt dienete in den Banden des Evangeliums; aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß dein Gutes nicht ware genotiget, sondern freiwillig. Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir kommen, daß du ihn ewig wieder hattest, nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, einen lieben Bruder, sonderlich mir; wie viel mehr aber dir, beide, nach dem Fleisch und in dem Herrn. So du nun mich haltst fur deinen Gesellen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen. So er aber dir etwas Schaden getan hat Oder schuldig ist, das rechne mirzu. Ich, Paulus, hab' es geschrieben mitmeiner Hand; ich will's bezahlen. Ich schweige, daß du dich selbst mir schuldig bist. Ja, lieber Bruder, gonne mir, daß ich mich an dir erqotze in dem Herrn; erquicke mein Herz in dem Herrn! Ich hab' aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; denn ich weift, du wirst mehr tun, denn ich sage. Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, daß ich durch euer Gebet euch geschenket werde. Es gruliet dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu, Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen. Die Gnade unsers Herrn Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen.
Gospel
Mark 3
Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf daß sie eine Sache wider ihn hatten. Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! Und er sprach zu ihnen: Soil man am Sabbat Gutes tun Oder Boses tun, das Leben erhalten Oder toten? Sie aber schwiegen stille. Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrubet uber ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. Und die Pharisaer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrachten. Aber Jesus entwich mit seinen Jungern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galilaa und aus Judaa und von Jerusalem und aus Idumaa und von jenseit des Jordans und die urn Tyrus und Sidon wohnen, eine grolie Menge, die seine Taten horeten, und kamen zu ihm. Und er sprach zu seinen Jungern, daß sie ihm ein Schifflein hieiten urn des Volks willen, daß sie ihn nicht drangeten. Denn er heilete ihrer viele, also da(3> sie ihn uberfielen, alle, die geplagt waren, auf daß sie ihn anruhreten. Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! Und er bedrauete sie hart, daß sie ihn nicht offenbar machten. Und erging auf einen Berg und rief zu sich, welche erwollte, und die gingen hin zu ihm. Und erordnete die Zwolfe, daß sie bei ihm sein sollten, und daß er sie aussendete zu predigen, und daß sie Macht hatten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, und gab Simon den Namen Petrus; und Jakobus, den Sohn des Zebedaus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das istgesagt, Donnerskinder; und Andreas und Philippus und Bartholomaus und Matthaus und Thomas und Jakobus, des Alphaus Sohn, und Thaddaus und Simon von Kana und Judas Ischariot, der ihn verriet. Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also daü sie nicht Raum hatten zu essen. Und da es horeten, die urn ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube. Wahrlich, ich sage euch, alle Sunden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslasterung, damit sie Gott lastern; wer aber den Heiligen Geist lasted, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist. Und es kam seine Mutter und seine Bruder und stunden draulien, schickten zu ihm und lielien ihn rufen. Und das Volk sali urn ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Bruder draulien fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Bruder? Und er sah rings urn sich auf die Jünger, die urn ihn im Kreise salien, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Bruder. Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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