Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Ezekiel 28
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, sage dem Fursten zu Tyrus: So spricht der Herr HERR: Darum daß sich dein Herz erhebt und spricht: Ich bin Gott, ich sitze im Thron Gottes, mitten auf dem Meer, so du doch ein Mensch und nicht Gott bist; noch erhebt sich dein Herz als ein Herz Gottes; siehe, du haltst dich fur kluger denn Daniel, daß dir nichts verborgen sei, und habest durch deine Klugheit und Verstand solche Macht zuwegegebracht und Schatze von Gold und Silbergesammelt und habest durch deine grofte Weisheit und Hantierung so grofte Macht überkommen, davon bist du so stolz worden, daß du so machtig bist: darum spricht der Herr HERR also: Weil sich denn dein Herz erhebt als ein Herz Gottes, darum siehe, ich will Fremde uber dich schicken, namlich die Tyrannen der Heiden; die sollen ihr Schwert zücken uber deine schone Weisheit und deine grofte Ehre zuschanden machen. Sie sollen dich hinunter in die Grube stoften, daß du mitten auf dem Meer sterbest, wie die Erschlagenen. Was gilt's, ob du dann vor deinem Totschlager werdest sagen: Ich bin Gott, so du doch nicht Gott, sondern ein Mensch und in deiner Totschlager Hand bist? Du sollst sterben wie die Unbeschnittenen, von der Hand der Fremden; denn ich hab es geredet, spricht der Herr HERR. Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, mache eine Wehklage uber den Konig zu Tyrus und sprich von ihm: So spricht der Herr HERR: Du bist ein reinlich Siegel voller Weisheit und aus der Maften schon. Du bist im Lustgarten Gottes und mit allerlei Edelsteinen geschmückt, namlich mit Sarder, Topaser, Demanten, Türkis, Onyxen, Jaspis, Saphir, Amethyst, Smaragden und Gold. Am Tage, da du geschaffen wurdest, muftten da bereit sein bei dir dein Paukenwerk und Pfeifen. Du bist wie ein Cherub, der sich weit ausbreitet und decket; und ich habe dich auf den heiligen Berg Gottes gesetzt, daß du unter den feurigen Steinen wandelst, und warest ohne Wandel in deinem Tun des Tages, da du geschaffen warest, so lange, bis sich deine Missetat funden hat. Denn du bist inwendig voll Frevels worden vor deiner groften Hantierung und hast dich versundiget. Darum will ich dich entheiligen von dem Berge Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen verstoften. Und weil sich dein Herz erhebt, daß du so schon bist, und hast dich deine Klugheit lassen betrügen in deiner Pracht, darum will ich dich zu Boden sturzen und ein Schauspiel aus dir machen vor den Konigen. Denn du hast dein Heiligtum verderbet mit deiner groften Missetat und unrechtem Handel. Darum will ich ein Feuer aus dir angehen lassen, das dich soil verzehren, und will dich zu Asche machen auf der Erde, daß alle Welt zusehen soil. Alle, die dich kennen unter den Heiden, werden sich uber dir entsetzen, daß du so plotzlich bist untergegangen und nimmermehr aufkommen kannst. Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider Zidon und weissage wider sie und sprich: So spricht der Herr HERR: Siehe, ich will an dich, Zidon, und will an dir Ehre einlegen, daß man erfahren soil, daß ich der HERR bin, wenn ich das Recht uber sie gehen lasse und an ihr erzeige, daß ich heilig sei. Und ich will Pestilenz und Blutvergieften unter sie schicken auf ihren Gassen, und sollen tddlich verwundet drinnen fallen durchs Schwert, welches allenthalben uber sie gehen wird; und sollen erfahren, daß ich der HERR bin. Und soli forthin allenthalben um das Haus Israel, da ihre Feinde sind, kein Dorn, der da sticht, noch Stachel, der da weh tut, bleiben, daß sie erfahren sollen, daß ich der Herr HERR bin. So spricht der Herr HERR: Wenn ich das Haus Israel wieder versammeln werde von den Volkern, dahin sie zerstreuet sind, so will ich vor den Heiden an ihnen erzeigen, daß ich heilig bin. Und sie sollen wohnen in ihrem Lande, das ich meinem Knechte Jakob gegeben habe; und sollen sicher darin wohnen und Hauser bauen und Weinberge pflanzen; ja, sicher sollen sie wohnen, wenn ich das Recht gehen lasse uber alle ihre Feinde um und um; und sollen erfahren, daß ich der HERR, ihr Gott, bin.
Responsorial Psalm
Psalm 120
Ein Lied im hohern Chor. Ich rufe zu dem HERRN in meiner Not, und ererhoret mich. HERR, errette meine Seele von den Lugenmaulern und von den falschen Zungen! Was kann dir die falsche Zunge tun? und was kann sie ausrichten? Sie ist wie scharfe Pfeile eines Starken, wie Feuer in Wacholdern. Wehe mir, daß ich ein Fremdling bin unter Mesech! Ich muß wohnen unter den Hütten Kedars. Es wird meiner Seele lange, zu wohnen bei denen, die den Frieden hassen. Ich halte Frieden; aber wenn ich rede, sofahen sie Krieg an.
Second Reading
Revelation 6
Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eins auftat. Und ich horete der vier Tiere eines sagen als mit einer Donnerstimme: Komm und siehe zu! Und ich sah, und siehe, ein weili Pferd, und der daraufsali, hatte einen Bogen; und ihm ward gegeben eine Krone; und er zog aus zu uberwinden, und daß er siegete. Und da es das andere Siegel auftat, horete ich das andere Tier sagen: Komm und siehe zu! Und es ging heraus ein ander Pferd, das war rot; und dem, der daraufsali, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde, und dafi sie sich untereinander erwurgten; und ihm ward ein grofi Schwert gegeben. Und da es das dritte Siegel auftat, horete ich das dritte Tier sagen: Komm und siehe zu! Und ich sah, und siehe, ein schwarz Pferd, und der daraufsali, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich horete eine Stimme unterden vier Tieren sagen: Ein Mali Weizen urn einen Groschen und drei Mali Gerste urn einen Groschen; und dem Ole und Wein tu kein Leid. Und da es das vierte Siegel auftat, horete ich die Stimme des vierten Tieres sagen: Komm und siehe zu! Und siehe, und ich sah ein fahl Pferd, und der daraufsali, des Name hieli Tod, und die Holle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben, zu toten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden. Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die erwurget waren urn des Wortes Gottes willen und urn des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie schrieen mit grolier Stimme und sprachen: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du und rachst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weili Kleid; und ward zu ihnen gesagt, daß sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis daß vollends dazukamen ihre Mitknechte und Bruder, die auch sollten noch getotet werden gleich wie sie. Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat; und siehe, da ward ein grolies Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein harener Sack, und der Mond ward wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gieichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von groliem Winde bewegt wird. Und der Himmel entwich wie ein eingewickelt Buch; und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Ortern. Und die Konige auf Erden und die Obersten und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Kluften und Felsen an den Bergen und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet auf uns und verbergt uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes; denn es ist kommen der grolie Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?
Gospel
John 3
Es war aber ein Mensch unter den Pharisaern mit Namen Nikodemus, ein Oberster unter den Juden. Der kam zu Jesu bei der Nacht und sprach zu ihm: Meister, wirwissen, daß du bist ein Lehrer, von Gott kommen; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er auch wiederum in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus dem Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß dich's nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihrmüssetvon neuem geboren werden. Der Wind blaset, wo er will, und du horest sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, von wannen er kommt und wohin er fahret. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist. Nikodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel und weißt das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wir reden, was wirwissen, und zeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmet unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie wurdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde? Und niemand fahret gen Himmel, denn der vom Himmel herniederkommen ist, namlich des Menschen Sohn, derim Himmel ist. Und wie Mose in der Wüste eine Schlange erhohet hat, also muß des Menschen Sohn erhohet werden, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde. Wer an ihn glaubet, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet; denn er glaubet nicht an den Namen des eingebornen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt kommen ist, und die Menschen liebeten die Finsternis mehr denn das Licht; denn ihre Werke waren bose. Wer Arges tut, der hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan. Danach kam Jesus und seine Jünger in das judische Land und hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufete. Johannes aber taufete auch noch zu Enon, nahe bei Salim; denn es war viel Wassers daselbst. Und sie kamen dahin und ließen sich taufen. Denn Johannes war noch nicht ins Gefangnis gelegt. Da erhub sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes samt den Juden uber die Reinigung. Und kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseit des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der taufet, und jedermann kommt zu ihm. Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. Ihr selbst seid meine Zeugen, daß ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt. Wer die Braut hat, der ist der Brautigam; der Freund aber des Brautigams stehet und horet ihm zu und freuet sich hoch uber des Brautigams Stimme. Dieselbige meine Freude ist nun erfüllet. Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen. Der von oben her kommt, ist uber alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde; der vom Himmel kommt, der ist uber alle und zeuget, was er gesehen und gehoret hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer es aber annimmt, der versiegelt es, daß Gott wahrhaftig sei. Denn welchen Gott gesandt hat, der redet Gottes Wort; denn Gott gibt den Geist nicht nach dem Maß. Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. Wer an den Sohn glaubet, der hat das ewige Leben; wer dem Sohn nicht glaubet, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt uber ihm.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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