Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
First Reading
Ezekiel 34
Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: Du Menschenkind, weissage wider die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen nicht die Hirten die Herde weiden? Aber ihr fresset das Fette und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gemastete; aber die Schafe wollet ihr nicht weiden. Der Schwachen wartet ihr nicht und die Kranken heilet ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrete holet ihr nicht und das Verlorene suchet ihr nicht, sondern streng und hart herrschet ihr uber sie. Und meine Schafe sind zerstreuet, als die keinen Hirten haben, und alien wilden Tieren zur Speise worden und gar zerstreuet und gehen irre hin und wieder auf den Bergen und auf den hohen Hügeln und sind auf dem ganzen Lande zerstreuet, und ist niemand, der nach ihnen frage, Oder ihrer achte. Darum horet, ihr Hirten, des HERRN Wort! So wahr ich lebe, spricht der Herr HERR, weil ihr meine Schafe lasset zum Raube und meine Herde alien wilden Tieren zur Speise werden, weil sie keinen Hirten haben, und meine Hirten nach meiner Herde nicht fragen, sondern sind solche Hirten, die sich selbst weiden, aber meine Schafe wollen sie nicht weiden, darum, ihr Hirten, horet des HERRN Wort! So spricht der Herr HERR: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Handen fordern; und will's mit ihnen ein Ende machen, daß sie nicht mehr sollen Hirten sein und sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Maul, daß sie sie forthin nicht mehr fressen sollen. Denn so spricht der Herr HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe suchet, wenn sie von seiner Herde verirret sind, also will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von alien Ortern, dahin sie zerstreuet waren, zur Zeit, da es trübe und finster war. Ich will sie von alien Volkern ausführen und aus alien Landern versammeln und will sie in ihr Land führen; und will sie weiden auf den Bergen Israels und in alien Auen und auf alien Angern des Landes. Ich will sie auf die beste Weide führen, und ihre Hürden werden auf den hohen Bergen in Israel stehen; daselbst werden sie in sanften Hürden liegen und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich will selbst meine Schafe weiden und ich will sie lagern, spricht der Herr HERR. Ich will das Verlorne wieder suchen und das Verirrete wiederbringen und das Verwundete verbinden und des Schwachen warten; und was fett und stark ist, will ich behüten, und will ihrer pflegen, wie es recht ist. Aber zu euch, meine Herde, spricht der Herr HERR also: Siehe, ich will richten zwischen Schaf und Schaf und zwischen Widdern und Bocken. Ist's nicht genug, dafi ihr so gute Weide habt und so überflüssig, daß ihr’s mit Füßen tretet, und so schone Borne zu trinken, so überflüssig, daß ihr dareintretet und sie trübe machet, daß meine Schafe essen müssen, was ihr mit euren Füßen zertreten habt, und trinken, was ihr mit euren Füßen trübe gemacht habt? Darum so spricht der Herr HERR zu ihnen: Siehe, ich will richten zwischen den fetten und magern Schafen, darum daß ihr lecket mit den Füßen und die Schwachen von euch stoßet mit euren Hornern, bis ihr sie alle von euch zerstreuet. Und ich will meiner Herde helfen, da(S sie nicht mehr sollen zum Raube werden, und will richten zwischen Schaf und Schaf. Und ich will ihnen einen einigen Hirten erwecken, der sie weiden soil, namlich meinen Knecht David. Der wird sie weiden und soil ihr Hirte sein. Und ich, der HERR, will ihr Gott sein; aber mein Knecht David soli der Fürst unter ihnen sein. Das sage ich, der HERR. Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen machen und alle bosen Tiere aus dem Lande ausrotten, daß sie sicher wohnen sollen in der Wuste und in den Waldern schlafen. Ich will sie und alle meine Hugel umher segnen und auf sie regnen lassen zu rechter Zeit. Das sollen gnadige Regen sein, daß die Baume auf dem Felde ihre Fruchte bringen, und das Land sein Gewachs geben wird; und sie sollen sicher auf dem Lande wohnen und sollen erfahren, da(S ich der HERR bin, wenn ich ihr Joch zerbrochen und sie errettet habe von der Hand derer, denen sie dienen mußten. Und sie sollen nicht mehr den Heiden zum Raube werden, und kein Tier auf Erden soli sie mehr fressen, sondern sollen sicher wohnen ohne alle Furcht. Und ich will ihnen eine beruhmte Pflanze erwecken, daß sie nicht mehr sollen Hunger leiden im Lande und ihre Schmach unter den Heiden nicht mehr tragen sollen. Und sollen erfahren, da(S ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin, und daß sie vom Hause Israel mein Volk seien, spricht der Herr HERR. Ja, ihr Menschen sollt die Herde meiner Weide sein, und ich will euer Gott sein, spricht der Herr HERR.
Responsorial Psalm
Psalm 126
Ein Lied im hohern Chor. Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlosen wird, so werden wir sein wie die Traumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein. Da wird man sagen unterden Heiden: Der HERR hat Großes an ihnen getan. Der HERR hat Großes an uns getan; des sind wirfrohlich. HERR, wende unser Gefangnis, wie du die Wasser gegen Mittag trocknest! Die mit Tranen saen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.
Second Reading
Revelation 12
Und es erschien ein grod Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füden und auf ihrem Haupt eine Krone von zwolf Sternen. Und sie war schwanger und schrie und war in Kindesnoten und hatte grade Qual zurßeburt. Und es erschien ein ander Zeichen im Himmel; und siehe, ein grader, rater Drache, der hatte sieben Haupter und zehn Horner und auf seinen Hauptern sieben Kronen. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebaren sollte, auf dad, wenn sie geboren hatte, er ihr Kind trade. Und sie gebar einen Sohn, ein Knablein, der alle Heiden sollte weiden mit der eisernen Rute; und ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Stuhl. Und das Weib entfloh in die Wuste, da sie hatte einen Ort bereit von Gott, dad sie daselbst ernahret würde tausend zweihundertundsechzig Tage. Und es erhub sich ein Strait im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen. Und der Drache stritt und seine Engel und siegeten nicht; auch ward ihre Statte nicht mehrfunden im Himmel. Und es ward ausgeworfen der grade Drache, die alte Schlange, die da heidt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführet; und ward geworfen auf die Erde; und seine Engel wurden auch dahin geworfen. Und ich horete eine grade Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich und die Macht unsers Gottes, seines Christus worden, weil der Verklager unserer Bruder verworfen ist, der sie verklaget Tag und Nacht vor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses; und haben ihr Leben nicht geliebet bis an den Tod. Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darinnen wohnen! Wehe denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer; denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen grolien Zorn und weili, daß er wenig Zeit hat. Und da der Drache sah, daß er verworfen war auf die Erde, verfolgete er das Weib, die das Knablein geboren hatte. Und es wurden dem Weibe zween Flugel gegeben wie eines grolien Adlers, daß sie in die Wuste floge an ihren Ort, da sie ernahret würde eine Zeit und zwo Zeiten und eine halbe Zeit vor dem Angesichte der Schlange. Und die Schlange scholi nach dem Weibe aus ihrem Munde ein Wasser wie ein Strom, daß er sie ersaufete. Aber die Erde half dem Weibe und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde scholi. Und der Drache ward zomig über das Weib und ging hin, zu straiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi.
Gospel
John 9
Und Jesus ging voruber und sah einen, der blind geboren war. Und seine Junger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesundiget, dieser Oder seine Eltern, daß er ist blind geboren? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesundiget noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar wurden an ihm. Ich muü Wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt. Da er solches gesagt, sputzete er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierete den Kot auf des Blinden Augen und sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetschet: gesandt) und wasche dich. Da ging er hin und wusch sich und kam sehend. Die Nachbarn, und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der da sali und bettelte? Etliche sprachen: Er ist's; etliche aber: Er ist ihm ahnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's. Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan? Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heiliet, machte einen Kot und schmierete meine Augen und sprach: Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich. Ich ging hin und wusch mich und ward sehend. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist derselbige? Er sprach: Ich weiß nicht. Da führeten sie ihn zu den Pharisaern, der weiland blind war. (Es war aber Sabbat, da Jesus den Kot machte und seine Augen offnete.) Da fragten sie ihn abermal, auch die Pharisaer, wie erware sehend worden. Er aber sprach zu ihnen: Kot legte er mir auf die Augen, und ich wusch mich und bin nun sehend. Da sprachen etliche der Pharisaer: Der Mensch ist nicht von Gott, dieweil er den Sabbat nicht halt. Die andern aber sprachen: Wie kann ein sundiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht unter ihnen. Sie sprachen wieder zu dem Blinden: Was sagest du von ihm, daß er hat deine Augen aufgetan? Er aber sprach: Er ist ein Prophet. Die Juden glaubten nicht von ihm, daß er blind gewesen und sehend worden ware, bis daß sie riefen die Eltern des, der sehend war worden, fragten sie und sprachen: Ist das euer Sohn, von welchem ihr saget, er sei blind geboren? Wie ist er denn nun sehend? Seine Eltern antworteten ihnen und sprachen: Wir wissen, daß dieser unser Sohn ist, und daü er blind geboren ist. Wie er aber nun sehend ist, wissen wir nicht; Oder wer ihm hat seine Augen aufgetan, wissen wir auch nicht. Er ist alt genug, fraget ihn; lasset ihn selbst fürsich reden. Solches sagten seine Eltern; denn sie furchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon vereiniget, so jemand ihn fur Christum bekennete, daß derselbe in Bann getan würde. Darum sprachen seine Eltern: Er ist alt genug, fraget ihn. Da riefen sie zum andernmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, daü dieser Mensch ein Sunder ist. Er antwortete und sprach: Ist er ein Sunder, das weift ich nicht; eines weift ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend. Da sprachen sie wieder zu ihm: Was tat er dir? Wie tat er deine Augen auf? Er antwortete ihnen: Ich hab's euch jetzt gesagt; habt ihr's nicht gehoret? Was wollt ihr's abermal horen? Wollt ihr auch seine Junger werden? Da fluchten sie ihm und sprachen: Du bist sein Junger; wir aber sind Mose's Junger. Wir wissen, daß Gott mit Mose geredet hat; diesen aber wissen wir nicht, von wannen er ist. Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: Das ist ein wunderlich Ding, daß ihr nicht wisset, von wannen er sei; und er hat meine Augen aufgetan! Wir wissen aber, daß Gott die Sunder nicht horet, sondern so jemand gottesfurchtig ist und tut seinen Willen, den horet er. Von der Welt an ist’s nicht erhoret, daü jemand einem gebornen Blinden die Augen aufgetan habe. Ware dieser nicht von Gott, er konnte nichts tun. Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sunden geboren und lehrest uns? Und stieften ihn hinaus. Es kam vor Jesum, daß sie ihn ausgestoften hatten. Und da er ihn fand, sprach erzu ihm: Glaubest du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist’s, auf daß ich an ihn glaube? Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's. Er aber sprach: Herr, ich glaube; und betete ihn an. Und Jesus sprach: Ich bin zum Gerichte auf diese Welt kommen, auf daß, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden. Und solches horeten etliche der Pharisaer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind? Jesus sprach zu ihnen: Waret ihr blind, so hattet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprechet: Wir sind sehend, bleibet eure Sünde.
A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
Bosko brings the daily readings for your tradition to your day — with a reflection, the full Bible in 30 translations, and the liturgical calendar, in 18 languages.
