Bosko

Today's Readings

The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.

First Reading

Haggai 2

Am vierundzwanzigsten Tage des sechsten Monden, im andern Jahrdes Konigs Darius, am einundzwanzigsten Tage des siebenten Monden, geschah des HERRN Wort durch den Propheten Haggai und sprach: Sage zu Serubabel, dem Sohn Sealthiels, dem Fursten Judas, und zu Josua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und zum ubrigen Volk und sprich: Wer ist unter euch uberblieben, der dies Haus in seiner vorigen Herrlichkeit gesehen hat? Und wie sehet ihr's nun an? Ist's nicht also, es dunket euch nichts sein? Und nun, Serubabel, sei getrost, spricht der HERR; sei getrost, Josua, du Sohn Jozadaks, du Hoherpriester; sei getrost, alles Volk im Lande, spricht der HERR, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR Zebaoth. Nach dem Wort, da ich mit euch einen Bund machte, da ihr aus Agypten zoget, soli mein Geist unter euch bleiben. Furchtet euch nicht! Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist noch ein Kleines dahin, daß ich Himmel und Erde und das Meer und Trockene bewegen werde. Ja, alle Heiden will ich bewegen. Da soli dann kommen aller Heiden Trost. Und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth. Denn mein ist beides, Silber und Gold, spricht der HERR Zebaoth. Es soil die Herrlichkeit dieses letzten Hauses grdfter weiden, denn des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der HERR Zebaoth. Am vierundzwanzigsten Tage des neunten Monden, im andern Jahr Darius, geschah des HERRN Wortzu dem Propheten Haggai und sprach: So spricht der HERR Zebaoth: Frage die Priester urn das Gesetz und sprich: Wenn jemand heilig Fleisch truge in seines Kleides Geren und ruhrete danach an mit seinem Geren Brot, Gemuse, Wein, 01, Oder was es fur Speise ware, wurde es auch heilig? Und die Priester antworteten und sprachen: Nein. Haggai sprach: Wo aber ein Unreiner von einem beruhrten Aas dieser eines anruhrete, wurde es auch unrein? Die Priester antworteten und sprachen: Es wurde unrein. Da antwortete Haggai und sprach: Eben also sind dies Volk und diese Leute vor mir auch, spricht der HERR; und all ihrer Hande Werk, und was sie opfern, ist unrein. Und nun schauet, wie es euch gegangen ist von diesem Tage an und zuvor, ehe denn ein Stein auf den andern gelegt ward am Tempel des HERRN: daß, wenn einerzum Kornhaufen kam, der zwanzig Maft haben sollte, so waren kaum zehn da; kam er zur Kelter und meinete, funfzig Eimer zu schdpfen, so waren kaum zwanzig da. Denn ich plagte euch mit Durre, Brandkorn und Hagel in all eurer Arbeit; noch kehretet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. So schauet nun darauf, von diesem Tage an und zuvor, namlich von dem vierundzwanzigsten Tage des neunten Monden bis an den Tag, da der Tempel des HERRN gegrundet ist, schauet darauf! Denn der Same liegt noch in der Scheuer und tragt noch nichts, weder Weinstdcke, Feigenbaume, Granatbaume noch Olbaume; aber von diesem Tage an will ich Segen geben. Und des HERRN Wort geschah zum andernmal zu Haggai, am vierundzwanzigsten Tage des Monden, und sprach: Sage Serubabel, dem Fursten Judas, und sprich: Ich will Himmel und Erde bewegen und will die Stuhle der Kdnigreiche umkehren und die machtigen Konigreiche der Heiden vertilgen und will beide, Wagen mit ihren Reitern, umkehren, daß beide, Roft und Mann, herunterfallen sollen, ein jeglicher durch des andern Schwert. Zur selbigen Zeit, spricht der HERR Zebaoth, will ich dich, Serubabel, du Sohn Sealthiels, meinen Knecht, nehmen, spricht der HERR, und will dich wie einen Petschaftsring halten; denn ich habe dich erwahlet, spricht der HERR Zebaoth.

Responsorial Psalm

Psalm 51

Ein Psalm Davids, vorzusingen, da der Prophet Nathan zu ihm kam, als er war zu Bathseba eingegangen. Gott, sei mir gnadig nach deiner Gute und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit! Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde! Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sunde ist immer vor mir. An dir allein hab ich gesundiget und übel vor dir getan, auf daß du recht behaltest in deinen Worten und rein bleibest, wenn du gerichtet wirst. Siehe, ich bin aus sundlichem Samen gezeuget, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Siehe, du hast Lust zur Wahrheit, die im Verborgenen liegt; du lassest mich wissen die heimliche Weisheit. Entsündige mich mit Ysopen, daß ich rein werde; wasche mich, daß ich schneeweiß werde. Laß mich horen Freude und Wonne, daß die Gebeine frohlich werden, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Antlitzvon meinen Sünden und tilge alle meine Missetat. Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist. Verwirf mich nicht von deinem Angesichte und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. Troste mich wieder mit deiner Hilfe, und der freudige Geist enthalte mich. Denn ich will die Ubertreter deine Wege lehren, daß sich die Sunder zu dir bekehren. Errette mich von den Blutschulden, Gott, der du mein Gott und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. HERR, tue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkundige! Denn du hast nicht Lust zum Opfer, ich wollte dir's sonst wohl geben; und Brandopfer gefallen dir nicht. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geangsteter Geist; ein geangstet und zerschlagen Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Tue wohl an Zion nach deiner Gnade; baue die Mauern zu Jerusalem! Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer; dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.

Second Reading

Colossians 4

Ihr Herren, was recht und gleich ist, das beweiset den Knechten und wisset, daß ihr auch einen Herm im Himmel habt. Haltet an am Gebet und wachet in demselbigen mit Danksagung! Und betet zugleich auch fur uns, auf daß Gott uns die Tür des Worts auftue, zu reden das Geheimnis Christi, darum ich auch gebunden bin, auf daß ich dasselbige offenbare, wie ich soil reden. Wandelt weislich gegen die, die drauften sind, und schicket euch in die Zeit! Eure Rede sei allezeit lieblich und mit Salz gewürzet, daß ihr wisset, wie ihr einem jeglichen antworten sollt. Wie es urn mich stehet, wird euch alles kundtun Tychikus, der liebe Bruder und getreue Diener und Mitknecht in dem Herm, welchen ich habe darum zu euch gesandt, daß er erfahre, wie es sich mit euch verhalt, und daß er eure Herzen ermahne, samt Onesimus, dem getreuen und lieben Bruder, welcher von den Euren ist. Alles, wie es hier zustehet, werden sie euch kundtun. Es grüftet euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Neffe Barnabas, von welchem ihr etliche Befehle empfangen habt (so er zu euch kommt, nehmet ihn auf); Und Jesus, der da heiftt Just, die aus der Beschneidung sind. Diese sind allein meine Gehilfen am Reich Gottes, die mir ein Trost worden sind. Es grüftet euch Epaphras, der von den Euren ist, ein Knecht Christi, und allezeit ringet fur euch mit Gebeten, auf daß ihr bestehet vollkommen und erfullet mit allem Willen Gottes. Ich gebe ihm Zeugnis, daß ergroften Fleift hat urn euch und urn die zu Laodicea und zu Hierapolis. Es grüftet euch Lukas, der Arzt, der Geliebte, und Demas. Grüftet die Bruder zu Laodicea und den, Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause. Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so schaffet, daß er auch in der Gemeinde zu Laodicea gelesen werde, und daß ihr den von Laodicea leset. Und saget dem Archippus: Siehe auf das Amt, das du empfangen hast in dem Herrn, daß du dasselbige ausrichtest! Mein Gruft mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenket meiner Bande! Die Gnade sei mit euch! Amen. Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher

Gospel

Luke 19

Und erzog hinein und ging durch Jericho; Und siehe, da war ein Mann, genannt Zachaus, der war ein Oberster der Zollner und war reich. Und begehrte Jesum zu sehen, wererware, und konnte nicht vor dem Volk; denn erwar klein von Person. Und er lief vorhin und stieg auf einen Maulbeerbaum, auf daß er ihn sahe; denn allda sollte erdurchkommen. Und als Jesus kam an dieselbige Statte, sah er auf und ward sein gewahr und sprach zu ihm: Zachaus, steig eilend hernieder; denn ich muß heute zu deinem Hause einkehren. Und er stieg eilend hernieder und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murreten sie alle, daß er bei einem Sunder einkehrete. Zachaus aber trat dar und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Halfte meiner Guter gebe ich den Armen, und so ich jemand betrogen habe, das gebe ich vierfaltig wieder. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, sintemal er auch Abrahams Sohn ist; denn des Menschen Sohn ist kommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Da sie nun zuhoreten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum daß er nahe bei Jerusalem war, und sie meineten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden, und sprach: Ein Edler zog fern in ein Land, daß er ein Reich einnahme und dann wiederkame. Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis daß ich wiederkomme. Seine Burger aber waren ihm feind und schickten Botschaft nach ihm und lieüen ihm sagen: Wirwollen nicht, daß dieser uber uns herrsche. Und es begab sich, da erwiederkam nachdem er das Reich eingenommen hatte, hiefi er dieselbigen Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, daß er wulite, was ein jeglicher gehandelt hatte. Da trat herzu der erste und sprach: Herr dein Pfund hat zehn Pfund erworben. Und er sprach zu ihm: Ei du frommer Knecht! Dieweil du bist im Geringsten treu gewesen, sollst du Macht haben uber zehn Stadte. Derandere kam auch und sprach: Herr, dein Pfund hat fünf Pfund getragen. Zu dem sprach er auch: Und du sollst sein uber fünf Stadte. Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweilituch behalten. Ich furchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann; du nimmst, was du nicht gelegt hast, und erntest, was du nicht gesaet hart. Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk! Wufitest du, dafi ich ein harter Mann bin, nehme, was ich nicht geleget habe, und ernte, was ich nicht gesaet habe? Warum hast du denn mein Geld nicht in die Wechselbank gegeben? und wenn ich kommen ware, hatte ich's mit Wucher erfordert. Und er sprach zu denen, die dabei stunden: Nehmet das Pfund von ihm und gebet's dem, der zehn Pfund hat. Und sie sprachen zu ihm: Herr, hat er doch zehn Pfund. Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat. Doch jene, meine Feinde, die nicht wollten, daß ich uber sie lierrschen sollte, bringet her und erwurget sie vor mir! Und als er solches sagte, zog er fort und reisete hinauf gen Jerusalem. Und es begab sich, als er nahete gen Bethphage und Bethanien und kam an den Olberg, sandte er seiner Junger zwei und sprach: Gehet hin in den Markt, der gegenuberliegt; und wenn ihr hineinkommet, werdet ihr ein Fullen angebunden finden, auf welchem noch nie kein Mensch gesessen ist. Loset es ab und bringet es. Und so euch jemand fragt; warum ihr's abloset, so sagt also zu ihm: Der Herr bedarf sein. Und die Gesandten gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte. Da sie aber das Fullen ablbseten, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum loset ihr das Fullen ab? Sie aber sprachen: Der Herr bedarf sein. Und sie brachten's zu Jesu und warfen ihre Kleider auf das Fullen und setzten Jesum darauf. Da er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. Und da er nahe hinzukam und zog den Olberg herab, fing an derganze Haufe seiner Junger, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme uber alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobetsei, der da kommt, ein Konig, in dem Namen des Herm! Friede sei im Himmel und Ehre in der Hohe! Und etliche der, Pharisaer im Volk sprachen zu ihm: Meister, strafe doch deine Junger! Er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien. Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt an und weinete uber sie und sprach: Wenn du es wulitest, so wurdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist's vor deinen Augen verborgen. Denn es wird die Zeit uber dich kommen, daß deine Feinde werden urn dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an alien Orten angsten und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die darinnen verkauften und kauften, und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus; ihr aber habt's gemacht zur Mordergrube. Und lehrte taglich im Tempel. Aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrachten, und fanden nicht, wie sie ihm tun sollten; denn alles Volk hing ihm an und horete ihn.

A daily plan reading through Scripture in course. Bible text is in the public domain. (Luther Bibel)

Today's readings, every morning

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