Today's Readings
The Scripture readings appointed for today, with the full text in your language. Follow the daily readings for your tradition, every morning, in the Bosko app.
Morning Prayer — First Lesson
2 Samuel 16
Und da David ein wenig von der Hohe gegangen war, siehe, da begegnete ihm Ziba, der Knabe Mephiboseths, mit einem Paar Esel gesattelt; darauf waren zweihundert Brote und hundert Stuck Rosinen und hundert Stuck Feigen und ein Legel Weins. Da sprach der Konig zu Ziba: Was willst du damit machen? Ziba sprach: Die Esel sollen fur das Gesinde des Konigs, drauf zu reiten, und die Brote und Feigen fur die Knaben, zu essen, und der Wein, zu trinken, wenn sie müde werden in der Wuste. Der Konig sprach: Wo ist der Sohn deines Herrn? Ziba sprach zum Konige: Siehe, er blieb zu Jerusalem; denn er sprach: Heute wird mir das Haus Israel meines Vaters Reich wiedergeben. Der Konig sprach zu Ziba: Siehe, es soil dein sein alles, was Mephiboseth hat. Ziba sprach: Ich bete an; lali mich Gnade finden vor dir, mein Herr Konig! Da aber der Konig David bis gen Bahurim kam, siehe, da ging ein Mann daselbst heraus vom Geschlecht des Hauses Sauls, der hiefi Simei, der Sohn Geras, der ging heraus und fluchte; und warf David mit Steinen und alle Knechte des Konigs David. Denn alles Volk und alle Gewaltigen waren zu seiner Rechten und zur Linken. So sprach aber Simei, da er fluchte: Heraus, heraus, du Bluthund, du loser Mann! Der HERR hat dir vergolten alles Blut des Hauses Sauls, daß du an seiner Statt bist Konig worden. Nun hat der HERR das Reich gegeben in die Hand deines Sohns Absalom; und siehe, nun steckest du in deinem Ungluck, denn du bist ein Bluthund. Aber Abisai, der Sohn Zerujas, sprach zu dem Konige: Sollte diesertote Hund meinem Herrn, dem Konige, fluchen? Ich will hingehen und ihm den Kopf abreilien. Der Konig sprach: Ihr Kinder Zerujas, was habe ich mit euch zu schaffen? Lalit ihn fluchen; denn der HERR hat es ihn geheilien: Fluche David! Wer kann nun sagen: Warum tust du also? Und David sprach zu Abisai und zu alien seinen Knechten: Siehe, mein Sohn, der von meinem Leibe kommen ist, stehet mir nach meinem Leben, warum nicht auch jetzt der Sohn Jeminis? Lalit ihn bezahmen, daß er fluche; denn der HERR hat es ihn geheilien. Vielleicht wird der HERR mein Elend ansehen und mir mit Güte vergelten sein heutiges Fluchen. Also ging David mit seinen Leuten des Weges; aber Simei ging an des Berges Seite neben ihm her und fluchte und warf mit Steinen zu ihm und sprengete mit Erdenklolien. Und der Konig kam hinein mit allem Volk, das bei ihm war, mude, und erquickte sich daselbst. Aber Absalom und alles Volk der Manner Israels kamen gen Jerusalem, und Ahitophel mit ihm. Da aber Husai, der Arachiter, Davids Freund, zu Absalom hineinkam, sprach er zu Absalom: Gluck zu, er Konig! Gluck zu, er Konig! Absalom aber sprach zu Husai: Ist das deine Barmherzigkeit an deinem Freunde? Warum bistdu nicht mit deinem Freunde gezogen? Husai aber sprach zu Absalom: Nicht also, sondern welchen der HERR erwahlet und dies Volk und alle Manner in Israel, des will ich sein und bei ihm bleiben. Zum andern, wem sollte ich dienen? Sollte ich nicht vor seinem Sohn dienen? Wie ich vor deinem Vater gedienet habe, so will ich auch vor dir sein. Und Absalom sprach zu Ahitophel: Ratet zu, was sollen wirtun? Ahitophel sprach zu Absalom: Beschlaf die Kebsweiber deines Vaters, die er gelassen hat, das Haus zu bewahren, so wird das ganze Israel horen, daß du deinen Vater hast stinkend gemacht, und wird aller Hand, die bei dir sind, desto kuhner werden. Da machten sie Absalom eine Hütte auf dem Dache; und Absalom beschlief die Kebsweiber seines Vaters vor den Augen des ganzen Israel. Zu der Zeit, wenn Ahitophel einen Rat gab, das war, als wenn man Gott urn etwas hatte gefragt; also waren alle Ratschlage Ahitophels beide bei David und bei Absalom.
Morning Prayer — Second Lesson
Acts 19
Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, daß Paulus durchwandelte die obern Lander und kam gen Ephesus und fand etliche Junger. Zu denen sprach er: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, da ihr glaubig worden seid? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehort, ob ein Heiliger Geist sei. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buüe und sagte dem Volk, daü sie sollten glauben an den, der nach ihm kommen sollte, das ist, an Jesum, daü der Christus sei. Da sie das horeten, lielien sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesu. Und da Paulus die Hande auf sie legete, kam der Heilige Geist auf sie und redeten mit Zungen und weissageten. Und aller der Manner waren bei zwolfen. Er ging aber in die Schule und predigte frei drei Monden lang, lehrete und beredete sie von dem Reich Gottes. Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und ubel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Junger und redete taglich in der Schule eines, der hiefi Tyrannus. Und dasselbige geschah zwei Jahre lang, also daß alle, die in Asien wohneten, das Wort des Herrn Jesu horeten, beide, Juden und Griechen. Und Gottwirkete nicht geringe Taten durch die Hande des Paulus, also daß sie auch von seiner Haut die Schweilituchlein und Koller über die Kranken hielten, und die Seuchen von ihnen wichen, und die bosen Geister von ihnen ausfuhren. Es unterwanden sich aber etliche der umlaufenden Juden, die da Beschworer waren, den Namen des Herrn Jesu zu nennen uber die da bose Geister hatten, und sprachen: Wir beschworen euch bei Jesu, den Paulus prediget. Es waren ihrer aber sieben Sohne eines Juden, Skeva, des Hohenpriesters, die solches taten. Aber der bose Geist antwortete und sprach: Jesum kenne ich wohl, und Paulus weili ich wohl; wer seid ihr aber? Und der Mensch, in dem der bose Geist war, sprang auf sie und ward ihrer machtig und warf sie unter sich, also daß sie nackend und verwundet aus demselbigen Hause entflohen. Dasselbige aber ward kund alien, die zu Ephesus wohneten, beide, Juden und Griechen; und fiel eine Furcht uber sie alle, und der Name des Herrn Jesu ward hochgelobet. Es kamen auch viel derer, die glaubig waren worden, und bekannten und verkundigten, was sie ausgerichtet hatten. Viele aber, die da vorwitzige Kunst getrieben hatten, brachten die Bucher zusammen und verbrannten sie offentlich und uberrechneten, was sie wert waren, und fanden des Geldes fünfzigtausend Groschen. Also machtig wuchs das Wort des Herrn und nahm uberhand. Da das ausgerichtet war, setzte sich Paulus vor im Geiste, durch Mazedonien und Achaja zu reisen und gen Jerusalem zu wandeln, und sprach: Nach dem, wenn ich daselbst gewesen bin, muli ich auch Rom sehen. Und sandte zwei, die ihm dieneten, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien; eraber verzog eine Weile in Asien. Es erhub sich aber urn dieselbige Zeit eine nicht kleine Bewegung uber diesem Wege. Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, der machte der Diana silberne Tempel und wandte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinst zu. Dieselbigen versammelte er und die Beiarbeiter desselbigen Handwerks und sprach: Liebe Manner, ihr wisset, daß wir grolien Zugang von diesem Handel haben. Und ihr sehet und horet, daß nicht allein zu Ephesus, sondern auch fast in ganz Asien dieser Paulus viel Volks abfallig macht, uberredet und spricht: Es sind nicht Gotter, welche von Handen gemacht sind. Aber es will nicht allein unserm Handel dahin geraten, daß er nichts gelte, sondern auch der Tempel der grolien Gottin Diana wird fur nichts geachtet, und wird dazu ihre Majestat untergehen, welcher doch ganz Asien und der Weltkreis Gottesdienst erzeiget. Als sie das horeten, wurden sie voll Zorns, schrieen und sprachen: Groli ist die Diana der Epheser! Und die ganze Stadtward voll Getummels. Sie sturmeten aber einmutiglich zu dem Schauplatz und ergriffen Gajus und Aristarchus aus Mazedonien, des Paulus Gefahrten. Da aber Paulus wollte unter das Volk gehen, lielien's ihm die Junger nicht zu. Auch etliche der Obersten in Asien, die des Paulus gute Freunde waren, sandten zu ihm und ermahneten ihn, daß ersich nicht begabe auf den Schauplatz. Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und war die Gemeinde irre, und die meisten wuliten nicht, warum sie zusammenkommen waren. Etliche aber vom Volk zogen Alexander hervor, da ihn die Juden hervorstielien. Alexander aber winkete mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten. Da sie aber innewurden, daß er ein Jude war, erhub sich eine Stimme von alien und schrieen bei zwo Stunden: Groli ist die Diana der Epheser! Da aber der Kanzler das Volk gestillet hatte, sprach er: Ihr Manner von Ephesus, welcher Mensch ist, der nicht wisse, daß die Stadt Ephesus sei eine Pflegerin der grolien Gottin Diana und des himmlischen Bildes? Weil nun das unwidersprechlich ist, so sollt ihr ja stille sein und nichts Unbedachtiges handeln. Ihr habt diese Menschen hergefuhret, die weder Kirchenrauber noch Lasterer eurer Gottin sind. Hat aber Demetrius, und die mit ihm sind vom Handwerk, an jemand einen Anspruch, so halt man Gericht, und sind Landvogte da; lasset sie sich untereinander verklagen. Wollet ihr aber etwas anderes handeln, so mag man es ausrichten in einer ordentlichen Gemeinde. Denn wir stehen in der Gefahr, daß wir urn diese heutige Emporung verklaget mochten werden, und doch keine Sache vorhanden ist, damit wir uns solches Aufruhrs entschuldigen mochten. Und da er solches gesagt, lieli erdie Gemeinde gehen.
Evening Prayer — First Lesson
2 Samuel 17
Und Ahitophel sprach zu Absalom: Ich will zwolftausend Mann auslesen und mich aufmachen und David nachjagen bei der Nacht. Und will ihn überfallen, weil er matt und lali ist. Wenn ich ihn dann erschrecke, daß alles Volk, so bei ihm ist, fleucht, will ich den Konig alleine schlagen und alles Volk wieder zu dir bringen. Wenn dann jedermann zu dir gebracht ist, wie du begehrest, so bleibet alles Volk mit Frieden. Das deuchte Absalom gut sein und alle Altesten in Israel. Aber Absalom sprach: Lieber, lasset Husai, den Arachiten, auch rufen und horen, was er dazu sagt. Und da Husai hinein zu Absalom kam, sprach Absalom zu ihm: Solches hat Ahitophel geredet; sage du, sollen wir's tun Oder nicht? Da sprach Husai zu Absalom: Es ist nicht ein guter Rat, den Ahitophel auf diesmal gegeben hat. Und Husai sprach weiter: Du kennestdeinen Vater wohl und seine Leute, daß sie stark sind und zorniges Gemüts, wie ein Bar, dem die Jungen auf einem Felde geraubt sind; dazu ist dein Vater ein Kriegsmann und wird sich nicht saumen mit dem Volk. Siehe, er hat sich jetzt vielleicht verkrochen irgend in einer Grube, Oder sonst an einem Ort. Wenn es dann geschahe, daß das erste Mai libel geriete, und kame ein Geschrei und sprache: Es ist eine Schlacht geschehen in dem Volk, das Absalom nachfolget, so würde jedermann verzagt werden, derauch sonst ein Krieger ist und ein Herz hat wie ein Lowe. Denn es weift ganz Israel, daß dein Vater stark ist, und Krieger, die bei ihm sind. Aber das rate ich, daß du zu dir versammelst ganz Israel, von Dan an bis gen Berseba, so viel als der Sand am Meer; und deine Person ziehe unter ihnen. So wollen wir ihn uberfallen, an welchem Ort wir ihn finden, und wollen über ihn kommen, wie der Tau auf die Erde fallt, daß wir an ihm und alien seinen Mannern nicht einen übrig lassen. Wird ersich aber in eine Stadt versammeln, so soil das ganze Israel Stricke an dieselbe Stadt werfen und sie in den Bach reiften, daß man nicht ein Kieselein dran finde. Da sprach Absalom und jedermann in Israel: Der Rat Husais, des Arachiten, ist besser denn Ahitophels Rat. Aber der HERR schickte es also, daß der gute Rat Ahitophels verhindert wurde, auf daß der HERR Unglück über Absalom brachte. Und Husai sprach zu Zadok und Abjathar, den Priestern: So und so hat Ahitophel Absalom und den Altesten in Israel geraten; ich aber habe so und so geraten. So sendet nun eilend hin und lasset David ansagen und sprechet: Bleibe nicht über Nacht auf dem blachen Felde der Wüste, sondern mache dich hinüber, daß der Konig nicht verschlungen werde und alles Volk, das bei ihm ist. Jonathan aber und Ahimaaz stunden bei dem Brunnen Rogel, und eine Magd ging hin und sagte es ihnen an. Sie aber gingen hin und sagten's dem Konige David an; denn sie durften sich nicht sehen lassen, daß sie in die Stadt kamen. Es sah sie aber ein Knabe und sagte es Absalom an. Aber die beiden gingen eilend hin und kamen in eines Mannes Haus zu Bahurim; der hatte einen Brunnen in seinem Hofe, dahinein stiegen sie. Und das Weib nahm und breitete eine Decke über des Brunnen Loch und breitete Grütze drüber, daß man es nicht merkte. Da nun die Knechte Absaloms zum Weibe ins Haus kamen, sprachen sie: Wo ist Ahimaaz und Jonathan? Das Weib sprach zu ihnen: Sie gingen über das Wasserlein. Und da sie suchten und nicht fanden, gingen sie wieder gen Jerusalem. Und da sie weg waren, stiegen sie aus dem Brunnen und gingen hin und sagten's David, dem Konige, an und sprachen zu David: Machet euch auf und gehet eilend über das Wasser; denn so und so hat Ahitophel wider euch Rat gegeben. Da machte sich David auf und alles Volk, das bei ihm war, und gingen über den Jordan, bis licht Morgen ward, und fehlete nicht an einem, der nicht über den Jordan gegangen ware. Als aber Ahitophel sah, daß sein Rat nicht fortgegangen war, sattelte er seinen Esel, machte sich auf und zog heim in seine Stadt; und beschickte sein Haus und hing sich und starb; und ward begraben in seines Vaters Grab. Und David kam gen Mahanaim. Und Absalom zog über den Jordan, und alle Manner Israels mit ihm. Und Absalom hatte Amasa an Joabs Statt gesetzt über das Heer. Es war aber Amasa eines Mannes Sohn, der hieft Jethra, ein Israelites welcher lag bei Abigail, der Tochter Nahas, der Schwester Zerujas, Joabs Mutter. Israel aber und Absalom lagerten sich in Gilead. Da David gen Mahanaim kommen war, da brachten Sobi, der Sohn Nahas, von Rabbath der Kinder Ammon, und Machir, der Sohn Ammiels, von Lodabar, und Barsillai, ein Giladiter von Roglim Bettwerk, Becken, irden Gefaft, Weizen, Gerste, Mehl, Sangen, Bohnen, Linsen, Grütze. Honig, Butter, Schafe und Rinderkase zu David und zu dem Volk, das bei ihm war, zu essen. Denn sie gedachten, das Volk wird hungrig, müde und durstig sein in der Wüste.
Evening Prayer — Second Lesson
2 Peter 1
Simon Petrus, ein Knecht und Apostel Jesu Christi: Denen, die mit uns eben denselbigen teuren Glauben überkommen haben in der Gerechtigkeit, die unser Gott gibt und der Heiland Jesus Christus. Gott gebe euch viel Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und Jesu Christi, unsers Herrn! Nachdem allerlei seiner gottlichen Kraft (was zum Leben und gottlichen Wandel dienet) uns geschenket ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche uns die teuren und allergroßten Verheiliungen geschenket sind, namlich dafi ihr durch dasselbige teilhaftig werdet der gottlichen Natur, so ihr fliehet die vergangliche Lust der Welt: so wendet alien euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Bescheidenheit und in der Bescheidenheit Maßigkeit und in der Mafügkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit bruderliche Liebe und in der bruderlichen Liebe gemeine Liebe. Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntis unsers Herrn Jesu Christi. Welcher aber solches nicht hat, der ist blind und tappet mit der Hand und vergifit der Reinigung seiner vorigen Sunden. Darum, liebe Bruder, tutdesto mehr Fleifi, eure Berufung und Erwahlung festzumachen. Denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln. Und alsowird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi. Darum will ich's nicht lassen, euch allezeit solches zu erinnern, wiewohl ihr's wisset und gestarkt seid in der gegenwartigen Wahrheit. Denn ich achte es billig sein, solange ich in dieser Hütte bin, euch zu erwecken und zu erinnern. Denn ich weifi, daß ich meine Hütte bald ablegen muli, wie mir denn auch unser Herr Jesus Christus eroffnet hat. Ich will aber Fleili tun, daß ihr allenthalben habet nach meinem Abschied, solches im Gedachtnis zu halten. Denn wir haben nicht den klugen Fabein gefolget, da wir euch kundgetan haben die Kraft und Zukunft unsers Herrn Jesu Christi, sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen, da er empfing von Gott dem Vater Ehre und Preis durch eine Stimme, die zu ihm geschah von der grolien Herrlichkeit dermaüen: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Und diese Stimme haben wir gehoret vom Himmel gebracht, da wir mit ihm waren auf dem heiligen Berge. Wir haben ein festes prophetisches Wort, und ihr tut wohl, daß ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheinet in einem dunkeln Ort, bis der Tag anbreche, und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr fur das erste wissen, dafi keine Weissagung in der Schrift geschieht aus eigener Auslegung; denn es ist noch nie keine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem Heiligen Geist.
Readings follow the 1662 Book of Common Prayer (public domain). Scripture text is in the public domain. (Luther Bibel)
Today's readings, every morning
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